Weinsinnige Erkenntnisse – Chenin Blanc

Weinsinnige Erkenntnisse #6 – Matze, Aaron, der Chenin Blanc und sonnige Trinkaufforderungen

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Riesling, Veltliner, Weißburgunder. Ab und an mal Chardonnay, Sauvignon Blanc oder ein g’scheider Pinot Grigio. – Es lebe die vinophile Komfortzone! Und Glas hoch bei Lieblingsweinen mit Glücklichsein-Garantie sowie einem hohen, zweiglasigen, beziehungsweise dreiflaschigen Leerungs-Potential! Es ist schließlich wundervoll sich an die bekannten und bewährten Schätze unserer Breitengrade – Deutschland und Österreich – zu halten und höchstens mal beim Nachbarn Frankreich vorbei zu trinken oder zu bubblen. Weshalb sollte man auch großartig in die Ferne schweifen, wenn man es sich mit einem Glaserl deutschem Riesling genauso schön und voll machen kann. Doch Obacht! Manchmal und am besten regelmäßig sollte man den Popo in die Luft heben, das Glas zur Hand nehmen und sich in unbekannte, weingefüllte Fahrwasser begeben. Warum? Ganz einfach: Der Blick über den Glasrand und auf die Flaschenfreuden fremder Destinationen kann die eigene Zunge sowie den Geist durch neue Reize weiterbilden und einem auf diese Weise zu genussfreudiger Ablenkung, anstößigen, neuen Gedanken und einfach verdammt guten Glasmomenten verhelfen.

Weinsinnige Erkenntnisse – Chenin BlancLüpfen wir also das Hinterteil sowie das Weinglas und begeben uns in Richtung Süden – und dabei sei weder Italien (Luganer ist aus), noch Spanien (auch nett, aber diesmal nicht) oder Portugal (man klicke und trinke hier) gemeint. Vielmehr wollen wir uns einmal auf den Kopf stellen, die Füße in die Luft strecken und richtungsweisend unsere Perspektive ändern, denn es geht auf die andere Seite des Globus, genauer gesagt nach Südafrika – ein Land voller grünhügeliger und heißwüstender Kontraste, welches die meisten von uns entweder ganz hintergründig, aus traumhaften Werbeanzeigen, oder live, aufgrund des eigenen Winter-Eskapismus’, kennen. Südafrika ist – ohne an dieser Stelle auf politische und soziale Problematiken eingehen zu wollen – ein Land, welches reich ist. An Genuss, Sonne, Lebensfreude und deshalb zwingend auch an Wein. Allen voran eine ganz spezielle Rebsorte eroberte sich hier, im von Europäern eroberten und geprägten Südafrika, eine Vorrangstellung im Weinberg sowie im Glase. Eine Rebsorte, die in Deutschland leider all zu selten auf Weinkarten verzeichnet oder in Regalen zu finden ist. Der klarzüngige, goldstrahlende, mundwässrige und facettenreich schimmernde Chenin Blanc.

Weinsinnige Erkenntnisse – Chenin BlancSchenin was? Die weiße Rebsorte, die sich eher französisch als afrikanisch anhört, ist auch eigentlich französisch. Tja, der erste Eindruck zählt eben manchmal doch. So findet man, außer im unteren Zipfel Afrikas, insbesondere im mittleren Louire Tal Chenin Blancs, wobei die weiße Traube im Zuge der modernen Völkerwanderungen der letzten Jahrhunderte in den Süden verschleppt oder vermutlich liebevoll gelockt wurde. Glück für die Südafrikaner und Pech für uns, denn es ist gar nicht so einfach an südafrikanische Chenin Blancs heranzukommen – jedenfalls, wenn man die Weingüter der afrikanischen Weiten nicht wie die eigene Westentasche kennt, was wohl bei einem Gros der dies hier lesenden Connaisseure der Fall sein dürfte.

Weinsinnige Erkenntnisse – Chenin BlancGlück für uns ist allerdings, dass es seit etwa einem Jahr einen ausschließlich auf südafrikanische Weine spezialisierten Onlineshop namens The WineStore gibt, welcher von den beiden Flaschenfreunden Max und Moritz mit viel Engagement und Passion betrieben wird. Da sich die beiden Anfang Zwanzigjährigen bei einem gemeinsamen Urlaub in Südafrika in das sonnige Land inklusive seiner flüssigen Schätze schockverliebten, beschlossen sie dieses Urlaubsgefühl in liquider Form nach Deutschland zu bringen. Das bemerkenswerte an Max und Moritz’ Onlineshop ist neben praktischen Auswahlkriterien, die selbst (W)einsteigern zu ihrem neuen Lieblingsflascher’l verhelfen, vor allem die hand-, beziehungsweise mundverlesene Auswahl kleiner Boutique Weingüter fernab der üblichen Big Player. So scheuten die beiden keine Mühe, vor Ort jede Winefarm zu besuchen und die schweißtreibende Arbeit des Verkostens auf sich zu nehmen, sodass wirklich jeder nach Deutschland importierte Tropfen eine persönliche Empfehlung der beiden engagierten Freunde ist.

Weinsinnige Erkenntnisse – Chenin BlancAußergewöhnliche Chenin Blancs für unsere weinsinnige Reise auf die südliche Halbkugel seien also schon einmal sicher. Nicht ganz so sicher ist es allerdings in unbekannte Gefilde vorzudringen ohne eine adäquate Begleitung zum Einschenken und Austrinken an der Hand sowie dem Verkostungstisch zu haben. Die Rede ist von welterfahrenen und glaserprobten Sommeliers, welche in ihrem Leben schon genug Chenin Blanc im Mund hatten, sodass sie mit demselbigen ein paar hochprozentige Analysen und hilfreiche Schluckanweisungen geben können. Flipflop- und flaschensichere Sommeliers wie Matze, a.k.a. Matthias Götz und Aaron Mrezar, welche sich nicht nur wegen ihrer generellen Genialität in Sachen Wein als Reisebegleiter anbieten, sondern auch aufgrund ihrer früheren Wirkungs- und Ausschenkstätte, einem südafrikanischen Restaurant in München. Da die beiden also Sonne im Herzen und südafrikanischen Chenin Blanc auf der Zunge gewöhnt sind, steht unserem mundwässerigen Ausflug nichts mehr im Wege.

Weinsinnige Erkenntnisse – Chenin Blanc„Chenin Blanc ist der Riesling Südafrikas. Er ist extrem facettenreich – von fruchtig-frisch bis mineralisch-salzig. Chenin Blanc ist ein echter Terroirträger und durch den Ausbau im Holz kann er einen grandiosen Schmelz bekommen.“ Danke, Matze für diese kleine Einführung und das Schüren unseres Durstes, denn neben gezücktem Stift meinerseits und gehobenen Gläsern unsererseits stehen bereits vier ansehnliche und leider noch geschlossene Flaschen bereit. Der erste Chenin Blanc, welchem wir zu Leibe und zum praktischen Schraubverschluss rücken, ist ein Chenin Blanc 2016 vom Weingut Kleine Zalze aus Stellenbosch, welcher sich nicht zuletzt aufgrund seines schnelldrehigen Öffnungspotentials als wunderbar unkomplizierter, sommerlicher Outdoor-Wein entpuppt. Denn auch nachdem wir zuerst die Nase ins Glas und dann die Zunge in das zart-goldene Wässerchen getaucht haben, sind wir uns über die Süffigkeit des Kleine Zalze sowie die geschmackliche Verwandtschaft von Chenin Blanc und Riesling einig. „Dieser Wein schmeckt. So einfach ist das. Er ist unkompliziert, knackig, frisch, saftig – eben genauso wie wir noch gern wären“, urteilt Matze. Doch obgleich seinem letzten Vergleich definitiv  entgegenzuhalten wäre, das Alkohol konserviert und frisch hält, was man an seinem sowie Aarons Beispiel ohne Probleme sehen könne, ist Matze hinsichtlich der Aromatik des Weines nur Recht zu geben.

Weinsinnige Erkenntnisse – Chenin Blanc„Der riecht wunderbar fruchtig. Nach Melone oder sogar Mandarine. Grün und saftig. Wenn man dazu überhaupt etwas kochen mag und sich den Kleine Zalze nicht so genehmigen will, sollte man etwas Frisches mit einer leichten Exotik machen. Wie beispielweise Garnelen mit Koriander und Frühlingszwiebeln aus dem Wok“, ergänzt Aaron kulinarisch versiert. Beim Blick auf das Etikett fällt dem aufmerksamen Trinker zudem eine weitere, für Südafrika typische Eigenschaft dieses Chenin Blancs auf. Der Kleine Zalze stammt nämlich nicht von auf Spalieren gezogenen und fein säuberlich kultivierten Reben, sondern es handelt sich bei dem außergewöhnlichen Tropfen um einen so genanten Bushwine. Bei dieser ursprünglichen und wilden Form des Weinbaus, wachsen die Rebstöcke in kleinen Büschen am Boden, wodurch die Trauben mehr reflektierte Sonnenenergie abbekommen und dadurch schneller reif und saftvoll werden. Im Gegenzug kosten sie den Winzer aber auch einiges an Arbeit und Mühe bei der Bearbeitung. Dieser Aufwand und die vermutlich nicht gerade rückenschonende Plackerei lohnt sich allerdings, denn der Kleine Zalze ist ein schnellschluckiger und das Herz öffnender Flaschenfreund, der einem gute Laune bereitet und die südafrikanische Leichtigkeit sowie die wärmende Kraft der südlichen Sonne in die Flasche und auf die Zunge bannt.

Weinsinnige Erkenntnisse – Chenin BlancAuch die zweite Flasche unserer Verkostung fällt in die leichtfüßige und höchst anstößige Kategorie „warum schwierig, wenn’s auch schön geht“, wobei hiermit keinesfalls Langeweile im Glas oder gar ein niedriges Niveau gemeint ist, sondern vielmehr eine trinkfreudige Umkompliziertheit. Wir sprechen von Weinen, bei denen man getrost in Flaschen denken kann und sich nicht an einem Nulleinserchen festhalten will, welches man intellektuell, olfaktorisch sowie aromatisch analysieren muss, um dann in eine passive Meditation zu verfallen. Denn ein Schluck, beziehungsweise ein paar Flaschen des Kleine Zalze oder des nun zu verkostenden 2016er Kloof Street Chenin Blancs bewirken mit einem Zungenschlag, dass der Moment, der Tag oder Abend einfach schön wird – ganz egal, welch haarstäubenden und magenkrampfenden Gedanken einem gerade auf dem Herzen liegen und das Hirn zermartern. Chenin Blanc will man trinken. So einfach ist das. Der Kloof Street stellt da keine Ausnahme dar, denn auch bei ihm wandern unsere Mundwinkel bereits nach einem Schluck nach oben.

Weinsinnige Erkenntnisse – Chenin BlancDabei sei bemerkt, dass dieser knisterfrische Tropfen aus dem renommierten Hause Mullineaux aus Swartland stammt, deren Kloof Street-Linie etwas leichter zugänglich ist und über besagten Everybody’s Darling-Faktor verfügt. „Chenin Blanc ist wie ein klarer Gebirgssee im Sommer. Du willst einfach reinspringen. Er ist erfrischend, kühl und nervt nicht.“ Bei dieser poetischen Assoziation Matzes kann man nur zustimmend mit dem Kopf nicken, wobei die Idee mit dem Bergsee definitiv etwas mit der Aromatik im Glase zu tun hat. „Die Mineralität ist enorm. Obwohl du in der Nase Pfirsich, Aprikose, Birnen und etwas Melone hast, ist der Kloof Street sehr mineralisch und salzig am Gaumen.“ Ähnlich frisch wie der Kleine Zalze, hat der Kloof Street Chenin Blanc jedoch etwas mehr Schmelz und Breite, was vom behutsamen Ausbau im großen Holzfass herrührt. Trotz dieser etwas runderen Noten ist er jedoch, ebenso wie der glockenhell schmeckende und sommerlich-unbeschwerte Kleine Zalze, keinesfalls zu schwer oder gar aufdringlich holzig, weiß Aaron: „Beide Weine haben eine gut eingebunden Säure. Das ist das tolle an Chenin Blanc. Er wird nicht bappig, sondern behält seinen Zug.“

Weinsinnige Erkenntnisse – Chenin BlancApropos Zug – auch wir ziehen den jetzigen Schluck weg und weiter zur nächsten Flasche. Schließlich sind wir zum Spaß hier und der nächste Wein wird auch nicht kälter. Schon beim Nase ins Glas stecken kribbelt es uns vorfreudig in den Fingerspitzen, denn beim 2014er Eenzaamheid Chenin Blanc aus Paarl schlägt einem ein wundervoll verheißungsvoller Schwall von reifen Früchten entgegen. „Der riecht so richtig geil nach matschiger Banane.“ Auch wenn sich Matzes Aussage auf den ersten Blick oder vielmehr das erste Schnuppern komisch anhört, muss man ihm doch Recht geben. Tatsächlich hat der Eenzaamheid nicht zuletzt aufgrund seiner Reife von drei Jahren eine vollmundige Exotik und man sieht beim Riechen quasi schon die üppig-grünen, weitläufigen Weinlandschaften um Paarl vor sich. Und tatsächlich würde das Weingut Eenzaamheid diesem Bild entsprechen oder es sogar übertreffen, denn die bereits in siebter Generation geführte Weinfarm befindet sich in eleganten aus dem 7. Jahrhundert stammenden Gemäuern und nennt, außer einer beträchtlichen Anzahl an Weinbergen, auch noch Rinder und Schafe ihr Eigen, welche in trauter Grasigkeit rund um das traditionelle Gut weiden.

Weinsinnige Erkenntnisse – Chenin BlancAuch beim Wein beruft sich die so ambitionierte wie talentierte Winzerfamilie auf Tradition, Naturverbundenheit und Klasse. So ist der Chenin Blanc ein traditioneller Bushwine, wobei die verwendeten Trauben von über dreißig Jahre alten Reben stammen und aufgrund dessen für eine vollmundige Fülle auf der Zunge sorgen. Im großen Eichenholz-Fass ausgebaut, hat dieser goldgelbe Tropfen definitiv mehr Volumen als die vorher verkosteten Weine, wobei auch er keinesfalls seine Säure und Knackigkeit verliert. „Die Kunst des Weinmachens ist das Einbinden von Aromen. Hier ist die Säure perfekt ausbalanciert und keinesfalls unangenehm spitz“, weiß Aaron und auch Matze pflichtet seinem vinophilen Freund bei: „Durch den Einsatz des Holzfasses erinnert mich dieser Chenin Blanc von der Stilistik sehr an die Weißweine des Burgunds. Er hat Schmelz, aber bleibt trotzdem klar und verfügt über eine animierende Säure. Da liegt die Mineralität und Salzigkeit schon in der Luft – ähnlich wie bei einer Meeresbrise. Und beim Trinken quetscht dir der Wein so richtig die Zunge aus, macht dir den Mund wässrig und du willst gleich noch einen Schluck trinken.“

Weinsinnige Erkenntnisse – Chenin BlancKannst du haben Matze! Der saftige Eenzaamheid Chenin Blanc scheint uns alle zu begeistern, denn auch Aaron bekommt bereits einen wässrigen Mund. „Dazu wäre jetzt eine gebratene Scholle und frische Krabben mit ordentlich viel Zitronen-Butter-Soße perfekt.“ Doch der Weißwein aus Paarl sorgt nicht nur für einen großen und schluckstarken Moment – zu einem schockierend kleinen Preis, sei hier angemerkt –, sondern er verfügt auch über eine schöne Länge am Gaumen, sodass sich seine Aromen eben nicht nach dem Motto „Von der Zunge aus dem Sinn” in Sekundenschnelle verflüchtigen. „Die Länge dieses Chenin Blancs ist sehr elegant. Nicht fett und schwer, sondern fein und edel“, bringt Aaron es auf den Punkt. Wobei wir an dieser Stelle auch lang und langsam hinunterschlucken sollten, denn eine vierte Flache steht schon in den Startlöchern, beziehungsweise im Weinkühler bereit.

Weinsinnige Erkenntnisse – Chenin BlancDa wir jetzt schon ein wenig Blut, in Form alter Reben und großer Fässer, geleckt haben, müssen Matze und Aaron natürlich noch einen drauf setzen und unser infernalisches Flaschentrio – die Rede ist von den Bouteilles AUF dem Tisch – um einen vierten Tropfen erweitern. Dieser so genannte Heirloom Chenin Blanc Flotsam & Jetsam von den Alheit Vineyards, für den besonders alte, wieder entdeckte Chenin Blanc-Sorten zum Einsatz kamen, ist ebenfalls ein Bushwine und stammt aus dem sonnenverwöhnten Swartland. Wie auch der Eenzaamheid Chenin Blanc war dieses leckere Tröpfchen im großen Holz und besticht durch Intensität, wobei auch bei diesem ausgewogenen und trinkfreudigen Chenin die Frische sowie der Zug am Gaumen auf keinen Fall zu kurz kommen. „Mango, Kochbanane, vollreife Aprikosen und durch das Holz eine feine Vanille Kokos-Note – da will man das Glas gar nicht mehr absetzen“, kommentiert Matze so fachmännisch wie glasverliebt. Im Vergleich zum vorher verkosteten Eenzaamheid Chenin Blanc bringt der Flotsam & Jetsam vielleicht noch etwas mehr Power und Fülle mit sich, wobei auch der höhere Preis diese Flasche zu einem eher sonntäglichen Genuss macht.

Weinsinnige Erkenntnisse – Chenin BlancNach vier grandiosen Flaschen dieses zart-golden gefärbten Südafrikaners und einer facettenreichen Schluck-Steigerung von ois easy zu etwas mehr Bumms kann wohl eines festgestellt werden: Wir sollten mehr verreisen. Wir sollten öfter unsere Riesling-Komfortzone verlassen, den Grauburgunder kurz grau sein lassen und den Veltliner für später beiseite stellen. Denn Chenin Blanc erhält definitiv zu wenig Aufmerksamkeit in unseren Breitengrade und zu wenig Platz in unseren Weinregalen, Kühlschränken, Gläsern und Herzen! Dabei hat der südafrikanische Chenin Blanc alles, was man von einem Lieblingswein erwartet: Eine so saftige Säure, dass einem das Wasser im Munde zusammenläuft und eine salzige Brise, die einen sofort mit Vitamin Sea und Urlaubsgefühlen versorgt. Zudem ist er ein liquider Tausendsassa und kann einem wahlweise durch Holzausbau den Gaumen sanft streicheln oder durch exotische Noten die reifen Früchte in den Mund wachsen lassen. Südafrikanischer Chenin Blanc ist der gluckernd-glückliche Flaschenfreund für das spontane, seelenbefreiende Outdoor-Wining und bietet trotzdem genug Stärke, um großtellerigen Happen gewachsen zu sein oder tiefglasige Stunden bereichern und befüllen zu können.

Weinsinnige Erkenntnisse – Chenin BlancDa wir nun zu dieser weinsinnigen Erkenntnis gekommen sind, bleibt uns in Konsequenz nur ein Ausweg: Wir müssen, alleine schon um ein Zeichen zu setzen und dem hierzulande verkannten Chenin Blanc seinen wohlverdienten Tribut zu zollen, die Reste gänzlich leeren und uns eine wichtige Notiz hinter die Ohren schreiben. Chenin Blanc sollte von nun an zum alltäglichen Wein-Repertoire gehören und ein sonniger Kurzurlaub nach Südafrika zur glasvollen Routine werden. Denn die würde uns mit hochprozentiger Wahrscheinlichkeit nicht nur diesen Sommer, sondern auch den kommenden Winter Schluck für Schluck verschönern. Bleibt nur noch eine weitere, weinsinnige Frage, welche eventuell zu einem späteren Trinkzeitpunkt noch zu klären wäre: Wie ist verhält es sich eigentlich mit dem Chenin Blanc aus Frankreich? Doch dafür ist nach ausschweifenden, südafrikanischen Eskapaden immer noch Zeit.

 

No click. No cheers. Und: Kein Schoppen ohne Shoppen.

Kleine Zalze – Chenin Blanc Cellar Selection 2016: 6,80€ bei The WineStore (freier Versand innerhalb Deutschlands ab einer Bestellung von insgesamt 12 Flaschen – also 12 mal guter Laune.)

Mullineaux & Leeu Family Wines – Kloof Street Chenin Blanc 2016

Eenzaamheid Wines – Chenin Blanc 2016: 14€ bei The WineStore (freier Versand innerhalb Deutschlands ab einer Bestellung von insgesamt 12 Flaschen – also 12 mal guter Laune.)

Alheit Vineyards – Heirloom Chenin Blanc Flotsam & Jetsam 2016

 

Weinsinnige Erkenntnisse – Chenin Blanc

 

*No money. No cheers.: Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit The WineStore. Verschiedene Weine, welche über den Onlineshop The WineStore erhältlich sind, werden explizit im Artikel erwähnt und verlinkt. Auf den Inhalt des Artikels wurde keinerlei Einfluss genommen.

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