Der Brewing Bartender Timon Kaufmann

Timon Kaufmann – Aufgeweckte Tresenideen und aromareiche Bargeschichten

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„Ich möchte ein Allrounder sein. Je breiter man aufgestellt bist, desto besser kann man schließlich auch sein Gegenüber abholen. Ich kann mich mit meinen Gästen über Börsenkurse, Pädagogik, Philosophie, Politik, Kaffee und Spirituosen unterhalten!“ – Timon Kaufmann ist stets durstig nach Neuem. Er möchte sich nicht auf eine Sache beschränken oder sich den Weitblick durch allzu eng geschnürte Scheuklappen nehmen lassen. Timon ist interessiert und mag es einen horizontalen und gerne auch mal hintergründigen Blick auf die Dinge, die ihn umgeben, zu werfen – den Bartresen inbegriffen. Und so kam es, dass sich Timon bei einem solch ausschweifenden Blick über sämtliche Glasränder und Spirituosenbarrieren in die oftmals vernachlässigte Kaffeemaschine verguckte. Doch nicht nur seine Liebe für aufgewecktes Shaken ist typisch für den „Brewing Bartender“ Timon. Auch sein Faible für detailverliebte Gesamtkonzepte sowie ein allumfassendes Storytelling spiegelt seine weltoffenen und wachen Ideale wider, welche ihn nicht zuletzt mit seiner eigenen Firma neue und grenzenlose Wege zwischen Shaker und Espressokocher gehen lassen.

Der Brewing Bartender Timon KaufmannObgleich so manch junger Connaisseur zunächst seine Liebe zum Kaffee entdeckt und erst später – bestenfalls mit politisch korrekter Voll(!)jährigkeit – die Leidenschaft für den gepflegten Alkoholgenuss hinzukommt, war es bei Timon genau umgekehrt. Denn der gebürtige Freiburger verfügte quasi schon in seinem Kinderzimmer über eine Briefmarkensammlung 2.0 in Form von ordentlich Sp(i)rit, wohingegen Kaffee erst Jahre später seine Aufmerksamkeit sowie seinen Geist erweckte. „Ich habe schon als Teenager Spirituosen gesammelt, ohne diese allerdings zu trinken. Ich fand die Flaschen cool und hatte bald eine recht beachtliche Sammlung daheim.“ Sein verhältnismäßig leichtfingriger Griff zur Flasche wurde dem heutigen Bartender schon bald bei seinem Nebenjob auf einem Freiburger Golfplatz zum Verhängnis.

Der Brewing Bartender Timon Kaufmann„Mein Chef liebte gute Bars und ab und an nahm er mich mit auf einen Drink. Da er wusste, dass ich Spirituosen sammelte, fragte er mich eines Tages, ob ich bei einer Veranstaltung im Golf Club die Drinks mixen wollte.“ Timon lochte also hochprozentig ein und brachte die Bälle auf dem anschlägigen Rasen ins Rollen. „Ich merkte schnell, dass ich gerne Gastgeber bin und plötzlich wurde das Bartenden für mich eine Berufs-Option.“ Da Timon „keine wirkliche Alternatividee“ hatte, ging es für ihn nach Abitur und Zivi auf direktem Weg ans Brett einer Barschule in Olching und bald darauf an den Tresen des Cohibar City in München, einer eher partylastigen, kubanischen Bar, in welcher Timon schnelles Arbeiten lernte und seine Liebe zu Rum vertiefen konnte. Doch nach anderthalb Jahren, sehnte sich der Anfang Zwanzigjährige nach neuen Herausforderungen abseits von Mojito, Daiquiri und Co., sodass er im Jahre 2009 eine Hotelfachlehre im Münchner Charles Hotel antrat. „Für mich war es einfach an der Zeit für das nächste Level. Im Charles lernte ich dann wirklich die Mixologie-Szene kennen, besuchte zum ersten Mal den BCB und nahm an Competitions teil.“

New Yorker Geschichten und australische Kaffeemomente. 

Der Brewing Bartender Timon KaufmannSchon bald wurde sein aufgeweckter Wissensdurst hochprozentig gestillt, denn Timon ershakte sich ein Stipendium, das ihn für sechs Monate aus dem beschaulichen München in das bretthart pulsierende New York brachte. Genauer gesagt an den Tresen des Pegu Club in Soho, einer Highvolume Bar, in welcher der Jungbartender vor allem lernte „rauszuballern, aber trotzdem ordentlich zu arbeiten.“ Damals, im Jahre 2012 war die New Yorker Barszene so mancher europäischen Stadt um Jiggerlängen voraus und Timon ging in diesem neuartigen Cocktailmekka mit offenen Augen und gezücktem Glase auf Pilgertour. Nicht zuletzt in seiner Lieblingsbar, dem Maison Prèmiere in Williamsburg, in welcher französische Austern zu Mint Juleps aus den Südstaaten serviert wurden, entdeckte Timon seine Liebe für Konzeptbars und tresensicheres Storytelling. „Es beeindruckte mich wie konsequent und liebevoll Barkonzepte in New York durchgezogen und auf welch umfassende Art und Weise eigene Welten kreiert wurden. Man macht sich in den USA definitiv mehr Gedanken um das Konzept als um die Drinks! Das ist in Deutschland genau umgekehrt. Es gibt zwar Trink(!)konzepte wie das Buck & Breck oder das Le Lion, aber umfassende Gesamtkonzepte mit einem konsequenten Storytelling findet man auch heute noch kaum.“

Der Brewing Bartender Timon KaufmannDass der deutsche, beziehungsweise Münchner Gast sich jedenfalls damals noch nicht auf allzu strikt durchgezogene Gesamtkonzepte einlassen konnte und wollte, bewies die Bar Gamsei, in welcher Timon nach seiner Rückkehr aus New York anfing zu arbeiten. Der neu eröffnete Laden im Münchner Gärtnerplatz-Viertel zog sein regionales und saisonales Konzept konsequent durch und seinen Besuchern die Schuhe aus – und zwar im wörtlichen Sinne. So waren es höchstwahrscheinlich weniger die ungewöhnlichen Cocktailkreationen, sondern vielmehr der ausgesprochene Zwang, sich die Schuhe ausziehen zu müssen, bevor man die mit Holz verkleidete Bar betreten durfte, welcher die recht anzüglichen und etwas zugeknöpften Münchner verschreckte.

Der Brewing Bartender Timon KaufmannEine brettharte Tatsache, die jedoch gerade in Anbetracht des komplexen Konzepts, welches durch Regionalität und Forageing für neue sinnes- sowie geisteserweiternde Eindrücke sorgte und seiner Zeit in gewisser Hinsicht – man denke an den derzeitigen No Waste- und Nachhaltigkeits-Tresentrend – voraus war, als liquider Verlust für die Münchner Barwelt betrachtet werden sollte. Obgleich das Gamsei nach knapp zwei Jahren aus persönlichen Gründen seine hölzernen Teppiche wieder einrollen musste, ebnete es doch Timons heutiger Karriere den Weg. Denn am Tresen der ungewöhnlichen Bar schmeckte der junge Bartender zum ersten Mal das verheißungsvolle Aroma und die herbe Süße eines perfekt zubereiteten Cappuccinos. „Matthew, der Besitzer des Gamsei hatte den australischen Craft Coffee-Style nach München mitgebracht. Das war ein echtes Aha-Erlebnis für mich und ich dachte nur: Wow, Kaffee kann ja auch schmecken!“ 

Stand(l)ort Vorteile und koffeinbedingte Geistesblitze. 

Der Brewing Bartender Timon KaufmannBuchstäblich aufgeweckt und wach geshaked fing Timon an sich immer intensiver mit der aromatischen Bohne sowie ihrer perfekten Zubereitung auseinanderzusetzen – zunächst allerdings vorrangig am heimatlichen Herd, denn Timon blieb in professioneller Hinsicht den Flaschen treu. So sorgte er nach Schließung des Gamsei zwei Jahre lang als Betriebsleiter in der ehemaligen Cortiina Bar für geschmeidige Abläufe und geschmackvolle Drinks – größtenteils ohne Kaffee. „Im Cortiina habe ich zumindest mal angefangen, die Kaffeemaschine sauber zu machen – was dort bis dahin nicht selbstverständlich war und auch heute in vielen Bars keinesfalls auf der To Do-Liste steht.“ Doch wie es im Leben so spielt, gewann das koffeinreiche Elixier eine neue Präsenz in Timons Berufsleben – und zwar in Form des Bohnenexperten Johannes Bayer, den Timon noch im Gamsei kennengelernt hatte. „Johannes ist für mich einer der besten Röster Deutschlands. Ich hatte immer zu ihm gesagt, dass ich bei ihm arbeiten wolle, sollte er ein Café eröffnen – was 2015 dann auch passierte.“ Und so begann Timon sich am Standl 20 auf dem Münchner Elisabethmarkt gänzlich der Bohne zu widmen, die aufgeweckten Ergebnisse seines bisherigen Hobbies in die Tat umzusetzen und sein Kaffeekönnen weiter auszubauen.

Der Brewing Bartender Timon KaufmannWährend dieser lichtigen Tagarbeit am Standl 20 und mit anregendem Kaffeeduft in der Nase, fand Timon endlich wieder die Zeit durchzuatmen, sich umzublicken und sich neu sowie breiter aufzustellen. „Nachtgastronomie ist sehr anstrengend und ich war in meiner Freizeit dann oft zu fertig, um noch etwas Sinnvolles zu machen oder über Dinge nachzudenken. Man verliert einfach schnell den Blick für das Wesentliche und die Richtung, in welche man eigentlich gehen will.“ Timon nahm sich immer mehr als Allrounder am Brett sowie im Leben wahr – als Brewing Bartender, der zwischen den Welten aus nächtlichen Cocktails mit tiefsinnigen Gedanken und frühmorgendlichem Kaffee mit erhellenden Visionen wandelt, um so die volle Breitseite des Lebens für sich entdecken und auskosten zu können. Um seine gastronomische Karriere in Zukunft noch großflächiger ausweiten zu können, beschloss Timon das Barbrett durch die Unibank zu ergänzen und BWL sowie Wirtschaftspädagogik zu studieren. „Ich will nach dem Studium alle gastronomischen Bereiche abdecken können: Praxis, Theorie, Ausbildung und Buchhaltung. Ich will mich nicht nur auf einen einzigen Bereich spezialisieren, sondern von allem eine Ahnung und dadurch einen Überblick haben.“

Wache Unternehmungen und kubanische Kaffeefährten.

Der Brewing Bartender Timon KaufmannDieses breite Wissens- und Könnens-Spektrum, die Verbunding von Theorie und Praxis, Planung und Ausführung, Oberfläche und Untergrund – quasi das Gesamtkonzept Timon – bündelt sich auf das geschmackvollste in seiner eigenen Firma Brewing Bartender. „Mit meinem Unternehmen möchte ich die zwei Welten Kaffee und Cocktail miteinander verbinden. Dabei verfolge ich ein gesamtberatendes Konzept und unterstützte Bars, Restaurants oder auch Einzelpersonen an verschiedensten Punkten wie beispielsweise der Konzept- und Cocktailentwicklung. Zudem gebe ich Schulungen, halte Fachvorträge oder betreue Firmenevents.“ So findet man Timon also überall, wo sich der aromatische Duft frisch gerösteter Bohnen mit hochprozentiger Stärke zu so aufgeweckten wie tiefer gelegten Mischungen verbindet. „Die Verwendung von Kaffee in der Bar ist enorm facettenreich. Angefangen von frisch zubereitetem Espresso oder Colddrip und Cold Brew-Kaffee als Cocktailingredienz, bis hin zu selbst eingekochten Kaffeesirups oder hochwertigen Kaffeelikören – das Pensum der Möglichkeiten eines jeden Bartenders wird durch Kaffee ungemein ausgeweitet.“ 

Der Brewing Bartender Timon KaufmannEin Kaffeelikör, mit welchem Timon aufgrund seiner hohen Qualität und des Verzichts auf  sämtliche Zusatzstoffe ausgesprochen gerne arbeitet, ist der auf dem diesjährigen BCB gelaunchte Bébo Kaffeelikör, welcher derzeit über Cocktailian und Cooperandbarrel beziehbar ist. „Bei Bébo liegt der Fokus ganz klar auf den vollmundigen Aromen des verwendeten, kubanischen Kaffees. Durch den für einen Likör verhältnismäßig niedrigen Zuckeranteil ist Bébo ideal, um Kaffee-Cocktails wie einen Espresso Martini zuzubereiten, ohne dass der Drink dabei pappig-süß wird. Zudem mag ich die Vielschichtigkeit des Likörs, der mit Gewürznoten von Zimt und einem Hauch Sellerie Spannung an den Tresen bringt.“ Nicht nur die Qualität des vollmundigen Kaffeelikörs, welcher aus handgeernteten Arabica Bohnen aus den Sierra Maestra-Bergen im Osten Kubas hergestellt wird, ließen den aufgeweckten Kaffee-Experten beim Launch des neuen Produkts aufhorchen und neugierig den Shaker schwingen. Auch die Geschichte hinter der Marke gefällt Timon, der schließlich ein ausgesprochenes Faible für horizontale Ideenwelten und detailverliebte Gesamtkonzepte hat.

Freigeistige Flüssigkeiten und beflügelnde Martinis.

Der Brewing Bartender Timon KaufmannSo beruft sich der Bébo Kaffeelikör auf eine sehr charmante und – wer Kuba kennt  – höchst authentisch erscheinende Geschichte, welche in den lebendigen Straßen Havanas ihren Anfang nahm. Im Havana der 50er Jahre, welches einerseits von der Unterdrückung durch das Battista-Regime und andererseits von der Belagerung durch genusssüchtige Amerikaner geprägt war, fanden freigeistige Künstler und querdenkende Prominente oftmals Zuflucht in geheimen Untergrundclubs und versteckten Hinterzimmern. Eine solche, sorgfältig verborgene Stätte freien Denkens, luftiger Geister und tiefsinniger Gespräche war das Café Bébo, welches sich hinter dem gleichnamigen und höchst unscheinbar wirkenden Eckcafé versteckte.

BEBO_EspressoMartiniJeder, der in den eingeweihten Kreis derer gehörte, die den hintergründigen Teils des Ladens kannten, bestellte sich am Tresen einen Kaffee „Mucho Gusto“, welcher quasi als aromatischer Schlüssel und tassenvolle Eintrittskarte in eine beflügelnde, freie Welt fungierte. Dieser ganz besonders anregende Kaffee, welcher zur Tarnung vor den Behörden aus Kaffeetassen getrunken wurde, bestand vor allem aus kubanischem Rum, welcher mit Señora Bébos berühmtem und ganz besonders vollmundigem Kaffee verfeinert wurde. Als Hommage an diese so hochprozentige wie aufgeweckte Kreation wurde schließlich der Bébo Kaffeelikör entwickelt und mit viel Liebe zum Detail ins Glas sowie auf den Tresen gebracht. „Bébo ist ein leidenschaftliches Produkt mit einem wirklich sympathischen Storytelling, das bis ins Detail umgesetzt wird – angefangen beim Flaschendesign, bis hin zu dem wirklich aufwendig und charmant gestalteten Auftritt auf dem diesjährigen BCB. Man spürt und schmeckt einfach, dass hinter Bébo echte Liebe zum Detail und ein hohes Qualitätsstreben steckt.“

Der Brewing Bartender Timon KaufmannDiese Detailverliebtheit und aromatische Hintergründigkeit bringt Timon mit brettsicherer Profession in einem klassischen Bébo Espresso Martini zur Vollendung sowie in die Cocktailschale. Bei diesem gleichermaßen beflügelnden und entspannten Drink vereinen sich der vollmundige Bébo Kaffeelikör mit schluckstarkem Vodka sowie frisch zubereitetem Espresso zu einer aromatischen Mischung, welche gleichermaßen von kräftiger Herbe und gaumenschmeichelnder Süße geprägt ist. So ist der Espresso Martini mit Bébo ein glasvoller Allrounder, welcher zu einem spätmorgendlichen Brunch genauso schmeckt wie zum beschwingten Aperitif, wobei der aromastarke Drink auch nach einem ausschweifenden Dinner die Süße eines Desserts mit der anregenden Wirkung eines Espressos aufs harmonischste zu vereinen weiß.

Der Brewing Bartender Timon KaufmannDer Espresso Martini ist ein Cocktail, welcher, ebenso wie der Brewing Bartender, die Gegensätze vereint, Kaffee und Spirituose zu einem harmonischen Ganzen verbindet und mit der richtigen Mischung aus hintergründigem Tiefgang und weltoffener Breite für spannungsvolle Bögen sowie eine runde Geschichte sorgt. Eine Geschichte, welche – jedenfalls in Timons Fall – in vollem Gange ist und die man, am besten mit aufgeweckten Schlucken, mitverfolgt, um sich auf weitere, erfrischende Schritte und neue, weit gefächerte Handlungsstränge im Leben des so sympathischen wie aufgeweckten Allrounders Timon, des Brewing Bartender aus München, zu freuen.

Der Bébo Espresso Martini 

3 cl Vodka

3 cl Bébo Kaffeelikör

3 cl frisch zubereitetet Espresso

1 Barlöffel Puderzucker

Kaffeebohnen als Garnitur

Alle Zutaten auf Eis shaken. In eine gekühlte Cocktailschale abseihen und mit Kaffeebohnen garnieren.

Du willst mehr über Timon erfahren und seine besten Tipps zum Thema Kaffee in der Bar erfahren? Dann höre dir meinen Podcast mit Timon an! 

Der Brewing Bartender Timon Kaufmann

*No money. No cheers.: Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit De Kuyper Royal Distillers und Bébo Kaffeelikör. Bébo wird explizit im Artikel erwähnt und verlinkt. Auf den Inhalt des Artikels wurde keinerlei Einfluss genommen.

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