Sue Amirpour und die Academia del Ron 2018

Sue Amirpour – Daiquiri Desires, raumgreifende Ideen und risikomutige Nachtträume

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Man hat nicht viele Chancen im Leben und manchmal ist es einfach entscheidend auf seinen Bauch zu hören und alles zu riskieren. Und, wenn es dann doch einmal nicht klappt, steht man eben auf und versucht es nochmal!“ Chancen nutzen, Mut haben und Durchhaltevermögen beweisen – wenn man mit Susanne Amirpour, kurz Sue, über ihren bisherigen Weg, ihren derzeitigen Alltag und zukünftige Ziele spricht, stolpert man immer wieder über gewisse Werte, Ideale und Intentionen, nach denen die junge Barkeeperin – teils bewusst, teils unbewusst – zu handeln scheint. Maximen, die nicht zuletzt Ausdruck ihrer starken Persönlichkeit sind. Denn Power und Energie, Zielstrebigkeit und Einsatz sowie Demut und Dankbarkeit ziehen sich durch Sues Leben wie Zuckersirup durch einen Daiquiri und ließen sie nicht nur zur Besitzerin zweier Bars in Bonn werden. Die sympathische Einundreißigjährige gewann im Sommer letzten Jahres auch das German Final der Academia del Ron – next generation 2017, des Ru(h)m- und lehrreichen Cocktailwettbewerbs von Havana Club und wird Deutschland nun im kommenden Frühling beim Havana Club Cocktail Grand Prix auf Kuba mit Enthusiasmus, Sp(i)rit und Können vertreten.

Sue Amirpour und die Academia del Ron 2018„Es ist meines Erachtens sehr wichtig, sich bewusst für die Teilnahme an einer Competition zu entscheiden. Ich habe mich ein ganzes Jahr lang mit dem Thema beschäftigt und auf einen Wettbewerb gewartet, der wirklich zu mir passt. Es muss einfach authentisch sein und man sollte sich mit dem Produkt, welches im Vordergrund steht, auch zu Hundertprozent identifizieren können.“ Dass Sue niemals etwas tun würde, von dem sie nicht wirklich überzeugt ist, lässt sich auch an ihrer bisherigen, gastronomischen Laufbahn erkennen. Bereits während ihrer Studienzeit jobbte sie nebenbei in Restaurants und Clubs – damals allerdings noch als Kellnerin. Doch der Tresen übte eine solch anziehende Wirkung auf sie aus, dass die junge Bonnerin ihrem Bauchgefühl folgte und vor knapp zwei Jahren mit dem Bartenden begann. Ein Entschluss, der sie nicht nur ins karibische Kuba führen wird, sondern sie bereits zur zweifachen Barbesitzerin machte, denn Sue nennt heute gemeinsam mit ihrem Ehemann Sembo die Bars „The Old Jacob“ und „Oxford, liquid culture“ in ihrer Heimatstadt Bonn ihr Eigen. Trotz ihrer Entschlossenheit bleibt die junge Barbusiness-Lady jedoch stets neugierig und offen gegenüber neuen, liquiden Einflüssen, bereicherndem Wissen und glasfüllenden Erkenntnissen. „Bei der Academia del Ron hat mich vor allem das umfassende Fortbildungsprogramm in Form von Workshops durch erfahrene „Coaches“ wie Christian Balke oder die Vorjahressieger Lars Bender und Marian Krause gereizt. Zudem fand ich das Mentoren-Programm sehr hilfreich. Mein Mentor Dominik Mohr aus der Spirits Bar in Köln unterstützt mich bei meinen Vorbereitungen und wird mich auch zum Grand Prix nach Havanna begleiten – so kann ich wirklich bis zur letzten Sekunde meine Präsentation und mein Können verbessern!“

Glasfüllendes Pauken und cocktailnahes Coachen.

Sue Amirpour und die Academia del Ron 2018Dieser, besonders auf junge Talente abzielende Schwerpunkt der Academia del Ron – next generation hebt den Wettbewerb von so manch anderer Cocktail Competition ab und ermöglicht allen Teilnehmern tiefer in tresenrelevante Themen wie Rum, Genusskultur oder auch Social Media-Skills einzusteigen. So bestand bereits das Deutschlandfinale keinesfalls nur aus einer Cocktail Challenge, sondern die Nachwuchs-Bartender kamen in den Genuss von einem dreitägigen Workshop-Programm mit Bargrößen wie der internationalen Havana Club Markenbotschafterin Meimi Sanchez oder dem Mixologen des Jahres 2017 Lukas Motejzik. Der Finalistin Sue werden nun, getreu dem so anspornenden wie aufrührerischen Motto „Create a Champion“, in einem persönlichen Coaching-Programm umfassende Kenntnisse auf liquiden Gebieten wie Aromatik, Präsentation und Drink-Entwicklung vermittelt.

Sue Amirpour und die Academia del Ron 2018Im November musste und durfte Sue gemeinsam mit dem österreichischen Finalisten Dominik Wolf ein knackiges Bar-Bootcamp in Köln absolvieren, bei dem für den angemessenen (Muskel-)Kater und hochprozentiges Kopfrauschen gesorgt war. Dafür sorgte gleich ein ganzer Trupp bekannter Bartender, die an diesem brettstarken Training Day die Trillerpfeife und den Barlöffel zückten: Indika Silva, der Zweitplatzierte des Havana Club Grand Prix 2014 sprach über „Cuban Market and Flavourpairing“ und die deutschen Vorjahressieger Lars Bender und Marian Krause coachten Sue und Dominik zum Thema „How to win the Grand Prix“. Zudem wurden die Sinne der beiden Nachwuchstalente durch eine glasstarke Blindverkostung geschärft, welche keine Geringeren als Rumexperte und Havana Club Markenbotschafter Christian Balke sowie der Competition erfahrene Dominik Mohr durchführten.

Sue Amirpour und die Academia del Ron 2018Ein ähnlich förderndes und forderndes Tresen-Trainingsprogramm steht Sue und Dominik auch in Wien bevor, wobei nicht zuletzt ein online Spanisch-Sprachkurs den beiden Finalisten die Wartezeit verkürzt und das hochprozentige Bar-Bootcamp wahrlich unterhaltsam abrundet. „Natürlich bereite ich mich zusätzlich zu den Workshops auch noch daheim auf den Wettbewerb vor. Schon beim deutschen Finale habe ich alles daran gesetzt, die bestmögliche Performance zu liefern. Die gewonnenen Erkenntnisse und auch die Erfahrung, an meine Grenzen zu stoßen, gehören zu den schönsten und lehrreichsten in meinem bisherigen Leben! Jetzt beim Grand Prix bin ich natürlich gleich doppelt motiviert und will das Beste aus mir rausholen! Bei der Vorbereitung helfen mir, neben des Erstellens von Checklisten, vor allem das ständige Wiederholen meiner Präsentation sowie das Feedback von Kollegen, meinem Mann und meinen Mentoren. So gewinne ich nach und nach an Sicherheit und kann mich darüber hinaus noch stetig verbessern. Ich werde auf Kuba versuchen ein Ziel und ein Konzept zu haben – ohne dabei unflexibel zu werden.“

Sue Amirpour und die Academia del Ron 2018Ihren hochprozentigen Einsatz und ihre planvolle Flexibilität wird Sue gerade in Havanna gut gebrauchen können, denn, wer den (Bar)Alltag in dieser so inspirierenden wie eigen- und einzigartigen Stadt kennt, wird wissen, dass man dort eben nicht zu jeder Zeit und an jedem Eck alles kaufen kann, was das Herz und die Drink-Rezeptur begehrt und verlangt. Vielmehr empfiehlt sich ein nonchalantes „von der Theke zum Tresen“-Konzept – sprich, man sollte das Angebot auf Märkten und die mehr oder weniger gut gefüllten Theken der Läden zur Basis für jegliche, phantasievolle Glas-Flausereien machen. „Ich kann das Finale kaum noch erwarten und möchte mich einfach von Havana flashen lassen! Ich freue mich wahnsinnig darauf Bartender aus der ganzen Welt kennenzulernen und mich mit ihnen auszutauschen. Da werde ich garantiert einiges lernen, was ich daheim direkt anwenden kann.“ 

Bars ohne Barbie und ausschmückende Interessen. 

Sue Amirpour und die Academia del Ron 2018
Credit: The Old Jacob

Daheim – das sind ihre zwei Bars in Bonn, welche sie im Juni 2016 und im Dezember desselben Jahres mit ihrem Ehemann, dem Grafikdesigner und Gastronomen Sembo Amirpour gründete. Nicht zuletzt der gerade mal sechs Monate kurze Abstand zwischen den beiden Eröffnungerminen sowie der alles andere als cocktailerfahrene Standort zeugen dabei erneut von Sues Risikofreude und ihrer brettsicheren Zielstrebigkeit. „Als gebürtige Bonnerin vermisste ich eine anspruchsvolle Bar mit interessanten Drinks in meiner Heimatstadt. Nachdem mein Mann die Speisekarte eines Restaurants, in welchem ich damals arbeitete, entworfen hatte, beschlossen wir die Zusammenarbeit auszuweiten und gemeinsam eine Bar, unser „The Old Jacob“, zu starten. Die Eröffnung des „Oxford“ so kurze Zeit später war allerdings keinesfalls geplant und wir überlegten lange, ob wir das Risiko eingehen können.“ Doch ihr Mut und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten sowie den Durst der Bonner überwog. Und auch die Aussicht neben des eher überschaubaren The Old Jacob einen zweiten, größeren Laden zu betreiben, war allzu verlockend. Die Tresen-Tollkühnheit von Sue und Sembo zahlte sich wahrlich aus, denn bereits nach wenigen Monaten liefen beide Bars wortwörtlich über. Und auch die Tatsache, dass Gäste nun „in der Familie“ bleiben und man sich diese gegenseitig in die Hände sowie ans Brett spielen kann, dürfte als ein Trinkfreude steigernder Heimvorteil verbucht werden.

Sue Amirpour und die Academia del Ron 2018
Credit: Oxford Bar

Bei der alltäglichen Backoffice- und der allnächtlichen Bararbeit helfen Sue jedoch nicht nur ihr BWL-Bachelor und ihr „Partner in liquid crime and daily life“ a.k.a. Sembo, sondern insbesondere auch ihr guter Geschmack. Dieser stellt sich allerdings nicht nur auf dem Gebiet flüssiger Formen unter Beweis, sondern erstreckt sich weit über den Glasrand hinaus auch auf das Interieur ihrer Bars. So kann, wer den Blick von der unterhaltsamen Brettschau in den Raum hinein gleiten lässt, einen (Be)eindruck von Sues Gespür für Harmonien, Farben und Designs erhalten, denn die kräftig zupackende und planvoll angreifende Barbesitzerin baute ihre beiden Babys in Eigenregie um und erstellte deren gesamte Interieur- und Design-Konzepte. „Ich könnte mir sehr gut vorstellen mich auch irgendwann als Raumgestalterin selbstständig zu machen. Schon als kleines Mädchen wollte ich immer nur Barbies Haus einrichten – die Puppe an sich fand ich komplett uninteressant. Ich liebe es einfach zu dekorieren und mich durch internationale Bars inspirieren zu lassen – ein weiterer Grund mich auf Kuba zu freuen!“ Beim inspirierten Einrichten ihrer beinahe Wohnzimmer verfährt Sue – wie sollte es anders sein – ebenfalls nach einem ambitionierten und wohl überlegten Plan. „Ich finde, dass in einer Bar immer ein klarer, roter Faden erkennbar sein muss. Ich versuche daher in Bezug auf die Einrichtung strikt zu sein –  nur so entsteht am Ende ein harmonisches, in sich stimmiges Ambiente, in welchem sich der Gast wohlfühlen kann.“ So erschuf sie mit dem Old Jacob mitten in Bonn eine viktorianische Schatzkammer, welche den Gast dazu einlädt, sich – von Reiseproviant in Form feiner Drinks, Shrubs und ausgewählter Biere gestärkt – auf eine genussvolle Zeitreise ins England des 17. Jahrhunderts zu begeben. Wer dagegen Lust auf einen, zwar ebenfalls als „sophisticated“ zu bezeichnenden, aber dennoch zeitgeistigeren Look, Feel and Drink hat, kann sich im Oxford die Nacht sowie lässige Beats um die Ohren schlagen und im Schein der urbanen Metalllampen bei easy-sipping Cocktails die so liquide wie intime Clubatmosphäre genießen.

Kubanische Traditionen und ausgereifte Talente.

Sue Amirpour und die Academia del Ron 2018Dass jedoch nicht nur die äußeren Werte, sondern auch der hochprozentige Inhalt beider Läden stimmig und zungenschmeichelnd ist, dafür sorgt die Selfmade-Designerin und Tresenartistin natürlich ebenfalls eigenhändig. „Ein guter Cocktail muss im Kopf bleiben, wobei ich schweren Drinks, bei denen die Spirituose im Vordergrund steht, den Vorzug gebe. Bei der Kreation lasse ich mich dabei gerne aus der Küche anderer Länder inspirieren – sei es hinsichtlich neuer Zutaten oder innovativer Anwendungsformen.“ Neben solch welt- und küchenläufiger Einflüsse sind es allerdings auch die Bedürfnisse sowie der sprichwörtliche Durst ihrer heimischen Gäste, die Sue ins Denken, Rühren und Shaken geraten lassen. „Ein guter Gastgeber sollte seinen Gästen genau zuhören und auf ihren Geschmack eingehen, sodass er sie – ohne etwas aufzudrängen – immer wieder überrascht. Ich bin wahnsinnig glücklich über die überwältigende Dankbarkeit unserer Gäste in beiden Bars. Das motiviert mich einfach jeden Tag aufs Neue.“ Auch wenn der Gästewunsch bei Sue an erster Stelle steht, hat sie doch einen glasklaren und -füllenden Spirituosenfavoriten: Rum – allen voran den Havana Club 7 Años. Und auch ihre Vorliebe für Daiquiri – „der geht eigentlich immer“ – prädestinieren die junge Bartenderin dazu, eine wahrlich erfrischende Zeit in Havanna zu verleben.

Sp(i)rit of the Moment – Der CanchancharaEs überrascht also nicht, dass sich Sue auch beim German Final der Academia del Ron 2017 für den Siebenjährigen aus dem Hause Havana Club entschied und mit ihrem „La Cuna“ eine gleichermaßen durchdachte und ausbalancierte Sour-Variante kreierte. „Dank seiner Reifezeit und natürlich auch dank des umfassenden Wissens der Maestro del Ron Cubano weist der Havana Club 7 Años ganz besonders kräftige Schokoladenaromen und eine angenehm fruchtige Note auf. Er lässt sich wunderbar in Drinks verarbeiten, aber schmeckt auch pur einfach mega!“ So findet das bernsteinfarbene Zuckerrohr-Destillat bei Sues „La Cuna“ seine Ergänzung in aromatischer Ananas-Limonade, welche die Bartenderin unter Zugabe von Zimt, Chili und Limettensaft am eigenen Tresen herstellt. Doch nicht nur die auf Kuba beliebte Ananas und die auf der karibischen  Insel allgegenwärtige Limette finden ihren Weg in den Shaker sowie ins Coupette-Glas, sondern auch ein gutes cl vollmundiger Honig. Diese schmackhafte Bienenmahlzeit, welche eine Spezialität Kubas ist und essentieller Bestandteil des traditionellen Canchanchara, verleiht dem eleganten Cocktail der deutschen Gewinnerin kubanisches Flair, weichen Schmelz und eine unaufdringliche Süße. Für Cremigkeit und Textur sorgt zudem noch Eiweiß, wobei ein gezielter Sprühstoß Essences of Cuba – Honey der Süße mehr Tiefe und dem Drink eine interessante Kante verleiht.

Sue Amirpour und die Academia del Ron 2018
Credit: Havana Club

Bei solch aromatischen Tresen-Perspektiven, Sues trinkbarem Geschmackstalent sowie ihrer gleichermaßen plan- und phantasievollen Vorgehensweise kann man sich eigentlich nur darauf freuen, ihre Brett-Performance beim Havana Club Cocktail Grand Prix mitzuverfolgen. Und auch ein Besuch ihrer beiden Bars – am besten noch vor der Competition – ist jedem feinschluckigen Connaisseur ans durstige Herz zu legen. „Wir werden im neuen Jahr noch etwas an der Ein- und Ausrichtung unserer beiden Läden schrauben. Daher lohnt sich ein Besuch auf kurz oder lang immer und hält jede Menge Überraschungen bereit!“ Dass diese zukünftigen Neuerungen und ihre ru(h)mvolle Wettbewerbsteilnahme, ob siegreich oder nicht, geschmackvolle Erfolge werden – davon ist auszugehen. Und auch die Tatsache, dass Sue auch weiterhin mit jeder Menge Inspiration, Power, Neugierde und Risikofreude unsere Tresenwelt bereichern wird, kann als hochprozentige Wahrscheinlichkeit angesehen werden. Denn schließlich ist Sue schon heute, am Tresen und im Leben, ein echter Champion – eine verdiente Siegerin, die sich weder durch schmerzhaftes Hinfallen, noch durch flatterige Höhenflügen von ihrem eigenen und ganz authentischen Weg abbringen lässt.

 

Der La Cuna von Sue

 

Sue Amirpour und die Academia del Ron 2018
Credit: Havana Club

6 cl Havana Club 7 Años

1.5 cl Honig

3 cl Eiweiß

6 cl hausgemachte Ananas-Limonade*

1 Sprühstoß Essence of Cuba Honig

Zubereitung:

Alle Zutaten bis auf Limonade und Spray kräftig auf Eis shaken und doppelt in das vorgekühlte Gästeglas abseihen. Mit der hausgemachten Limonade floaten und mit einem Essence of Cuba Honig Sprühstoß aromatisieren.

Garnitur: goldenes Lorbeerblatt, Glas: Coupette

 

*hausgemachte Ananas-Limonade:

Ananas in Stücken und Ingwer in einem Weckglas muddeln, Chili, Demerara-Zucker, Limettensaft, eine Zimtstange und Wasser in hinzugeben und bei Raumtemperatur 24 Stunden ziehen lassen. Danach die Flüssigkeit abseihen und gut verschlossen kühl lagern.

No click. No cheers.: theoldjacob.com & facebook.com/oxfordbar

*No money. No cheers.: Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit Havana Club und der Academia del Ron 2017. Produkte von Havana Club werden explizit im Artikel erwähnt und verlinkt. Auf den Inhalt des Artikels wurde keinerlei Einfluss genommen.

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