André Kohler und der Clément Ti' Punch Cup

Sp(i)rit of the MomentDer Ti’ Punch. Kraftvoller Minimalist mit karibischem Herzen

Advertorial: Dieser Artikel enthält Werbung*

„Er bringt die Freunde zusammen, versöhnt die Feinde, stärkt die Schwachen und macht die Ängstlichen mutig!“ – Die Rede ist weder von einem frisch auferstandenen Propheten, noch von einer angesagten Fitness-Community. Es geht auch nicht um einen ausgebuchten Empowerment-Coach oder eine neue iPhone-App. Vielmehr sagt man diese derartig machtvolle Wirkung einem durchwegs einfachen, aber durchaus starken Trank nach. Einer so simplen wie gehaltvollen Dreieinigkeit aus Spirituose, Süße und Säure, welche, aus dem sonnigen Martinique stammend, Liebe in die Herzen, versöhnende Gedanken in die Geister und eine Prise Überschwang in die Gemüter zaubern soll. Es geht um einen Drink, welcher in seiner flüssigen Seele die Reduktion auf das Wesentliche und gleichzeitig die Expansion zur Freiheit vereint und auf diese Weise einerseits als brettsichere Basis und andererseits als sinneserweiternde Phantasterei verstanden sowie getrunken werden kann. Die Rede ist vom Ti’ Punch, welcher in den aufgewühlten Zeiten der Seefahrt seinen Ursprung hat und nicht zuletzt dem ungewöhnlichen Rhum Agricole aus Martinique zu einer geschmeidigen Schluckkraft und neuem Ru(h)m verholfen hat.

Sp(i)rit of the Moment Ti' Punch
Credit: Rhum Clément

Doch bevor wir unsere Zunge mit dem starken Getränk aus Rhum Agricole, Limette und Zucker benetzen und somit den Mund voll hätten, wollen wir uns den etymologischen Hintergründen des sympathisch-salopp klingenden Namens „Ti’ Punch“ widmen. Denn das kleine und anregend spitz tönende „Ti“ – quasi das linguistische Limettenfitzelchen – ist die kreolische Abkürzung des französischen Wortes „Petit”, sodass Ti’ Punch also nichts anderes als „kleiner Punch“ bedeutet. Weshalb jedoch französisch und warum klein? Der neugierige Leser kommt an dieser Stelle wohl nicht umhin, den Ti’ Punch noch ein wenig im Glas kreisen zu lassen und sich kurz aber kräftig mit der Definition des Punch zu beschäftigen, um so zu deduktiven Schlüssen sowie Schlucken kommen zu können. Denn schließlich ist der Punch das große Ganze und die basisgebende Drink-Gattung des minimalistisch reduzierten Rhum-Trankes aus Martinique.

Würzige Expansionen, zielführendere Reduktionen und paradiesische Vorgärten. 

Sp(i)rit of the Moment Ti' PunchDa jedoch die Geschichte des Punch, welcher wohl als eines der ersten Mixgetränke auf unserem schönen Planeten bezeichnet werden kann, bis in die griechische Antike zurückgeht – so soll um 210 v. Chr. der in einer Schüssel servierte pentaplous en vogue gewesen sein –, dieser Artikel jedoch keine seitenlange Punchyklopädie werden soll, reduzieren wir die Historie im Folgenden auf das Wesentliche. Der sprachliche Ursprung des Ausdruckes ist höchstwahrscheinlich im hinduistischen Wort paanstch zu finden, welches „fünf“ bedeutet und damit die Grundzutaten der geschmackvollen Mischung auf den Punkt, ins Glas, beziehungsweise in Buchstaben bannt. So besteht ein Punch per Definitionem aus Säure, Süße, Alkohol, Wasser und Gewürzen, wobei in seiner ursprünglichen, im Orient getrunkenen Version Arrak als kräftige(nde) Basis verwendet worden sein soll.

Sp(i)rit of the Moment Ti' Punch
Credit: Rhum Clément

Dass dieser paanstch zum Punch wurde und aus dem Orient in den Okzident hinüberschwappte, verdanken wir den großen Seefahrern des 16. und 17. Jahrhunderts, welche die westlichen Gaumen im Zuge des Gewürzhandels mit so manch zungenschnalzender Neuheit bereicherten. So soll der junge John Fryer, ein Mitglied der British East India Company bereits im Jahre 1676 bei der Besichtigung einer indischen Fabrik von einem „enervating liquor called paunch from five ingredients” berichtet haben. Und, weil die Engländer ja durchaus offen für kräftige Schlucke und neue Würze in ihrem dunklen Königreich waren, schipperte und schwappte der Punch von Indien nach England, um sich von dort aus in alle Destinationen des British Empires zu verbreiten. Obgleich dieser neue Trank in der alten Welt vorerst mit bekannten Spirituosen wie Brandy oder Cognac zubereitet wurde, trug nicht zuletzt die Reblausplage im 19. Jahrhundert dazu bei, dass zunehmend Wein-Alternativen wie Rum oder Whiskey beliebt wurden und auf diese Weise auch ihren Weg in die Punch-Schüsseln fanden.

Sp(i)rit of the Moment Ti' Punch
Credit: Rhum Clément

Doch wie wurde aus dem fünf Zutaten vereinenden Punch die kleine und umso zielführendere Reduktion des Petite Punch? Und wieso hat dieser Drink, ganz offensichtlich und gut hörbar, französische Ursprünge? Da das genussliebenden Frankreich natürlich ebenfalls gepflegt punshte und sich im Zuge der Kolonialisierung recht paradiesische Vorgärten in der Karibik zugelegt hatte, war der Punch auch auf Martinique ein Gläser und Kehlen füllendes Thema geworden. Allerdings waren zwei Ingredienzien auf der heißen Blumeninsel rar – nämlich Gewürze und Eis. So kam es also, dass die Einwohner Martiniques sich auf Alkohol, Säure und Süße beschränken mussten und vielleicht sogar wollten. Insbesondere an Sp(i)rit mangelte es auf Martinique nicht, denn schließlich wurde auf der vom Zuckerrohranbau geprägten Insel seit dem Einführen der Dampftechnik im 19. Jahrhundert frisches Zuckerrohr zu kräftigem Rum verarbeitet. Nachdem der Zuckerrohrschnaps auch in Europa auf durstige Gemüter sowie erhobene Gläser traf und die Nachfrage stieg, schlossen sich auf Martinique die großen Produzenten zusammen und verdrängten zunehmend die kleineren Zuckerrohrbauern. Da klein, aber keinesfalls schwach bedeutet, orientierten und organisierten sich die Agronomen, freigeistig und schluckstark beflügelt, um: Die Stunde des Rhum Agricole, des landwirtschaftlich produzierten Rum Martiniques war gekommen und verschaffte dem Nationalgetränk der karibischen Insel eine neue Basis. So bildet das Herz des Ti’ Punch auch heute noch Rhum Agricole und keinesfalls herkömmlicher, karibischer Rum.

Martiniquenische Frischsaftkuren und individuelle Schluckkonzepte.

Sp(i)rit of the Moment Ti' Punch
Credit: Rhum Clément

Der traditionsreichste und heute auch größte Hersteller dieses für Martinique typischen Rhum Agricole ist die Habitation Clément, welche sich in der Kommune „Le Francois“ im Osten der Insel befindet und bereits seit ihrer Gründung durch Homère Clément im Jahre 1917 für hochwertige Produkte und in Flaschen gebannte Passion steht. So wird bei Rhum Agricole, im Gegensatz zu Rum, keine Melasse verwendet. Vielmehr dient frischer und wunderbar grasig duftender Zuckerrohrsaft als liquide Basis. Nach der Pressung des geernteten Zuckerrohrs und der anschließenden Fermentation wird der vergorene Saft destilliert und anschließend auf Trinkstärke herabgesetzt. Im Anschluss wird der Rhum in der Habitation Clément entweder als Rhum Blanc abgefüllt oder aber in Holzfässern gelagert, sodass sich vollmundige, an Karamell, Kakao, Vanille oder getrocknete Früchte erinnernde Aromen bilden, welche ausdrucksstarken Qualitäten wie dem V.S.O.P. ihre Einzigartigkeit verleihen.

Sp(i)rit of the Moment Ti' Punch
Credit: Rhum Clément

Obgleich auch diese kraftvolleren Rhumsorten als Ti’ Punch, einem so genannten Ti’ Vieux, dem Gaumen schmeicheln können, wird der Ti’ Punch im Originalrezept mit dem traditionellen und lediglich für sechs Monate im Stahltank gelagerten, weißen Rhum zubereitet. Denn insbesondere in Verbindung mit einer leichten Süße und dem spritzigen Limetten-Finish entfaltet das klarsichtige Destillat sein volles Geschmackspotential, welches in der Nase von leicht blumigen und exotischen Noten geprägt ist, am Gaumen von gehaltvolleren Aromen nach Kakaobohnen, Schokolade und schwarzem Tee begleitet und von duftigen Noten nach frischem Gras gleichzeitig spannungsvoll und harmonisch abgerundet wird. Hierbei sei auch angemerkt, dass der kleine Punch ein besonders großes Herz hat, beziehungsweise fast ausschließlich aus diesem besteht. So wird der Rhum im Originalrezept lediglich mit etwas Süße und Limettensäure abgeschmeckt, ohne Eis serviert und schluckweise genossen, wobei es auf Martinique zudem üblich ist, den Ti’ Punch als „Create your own-Drink“ zu servieren. Frei nach dem augenzwinkernden Motto „Chacun prépare sa propre mort“, was so viel bedeutet wie „jeder sollte sich seinen Tod selbst zubereiten“, reicht man seinen Besuchern Rhum, Limetten und Zucker sowie einen hölzernen Swizzlestick, sodass sich jeder Gast den Ti’ Punch nach eigenem gut Dünken, Geschmack und Durst mixen kann und man hernach in geselliger Runde reden, trinken und die Leichtigkeit des Seins Schluck für Schluck in den eigenen Körper und Geist hinein tröpfeln lassen kann.

Vereinende Wettbewerbe und weltumfassende Glas(er)kenntnisse

Sp(i)rit of the Moment Ti' Punch
Credit: Rhum Clément

Um dieses typisch Martiniquenische Vergnügen auch anderen Nationen zu ermöglichen, auf diesem Weg die Lebensfreude der karibischen Insel in die Welt hinauszutragen und den Ti’ Punch wieder rund um den Globus auf den Tresen zu bringen, veranstaltet das traditionsreiche Rhumunternehmen Clément nun schon zum zweiten Mal den so genannten Ti’ Punch Cup – eine ungewöhnliche Cocktailcompetition, die sich ganz dem Ti’ Punch verschrieben hat. Auf die Teilnehmer aus fünfzehn Nationen wartet dabei die besondere Herausforderung einerseits die Tradition und das Herz des Drinks zu bewahren und andererseits die Einfachheit der Rezeptur als Basis für kreative Weiterentwicklungen zu nutzen. So dürfen die teilnehmenden Bartender außer Rhum Agricole, der Säure von Zitrusfrüchten sowie einer Süßungsquelle höchstens zwei weitere Zutaten verwenden, wobei das Hauptaugenmerk, beziehungsweise das Hauptgaumenmerk auf dem verwendeten Rhum Clément liegen soll.

Sp(i)rit of the Moment Ti' PunchAn dieser hochprozentigen Stelle ist der Freiheit des Bartenders jedoch keine Grenze gesetzt und er kann außer des traditionellen, weißen Rhums, welcher für frische, leicht grasige Noten sorgt, auch zu gelagerten Varianten greifen, um auf diese Weise neue Facetten des traditionellen Getränks ins Glas und auf die Zunge zu bringen. So weist beispielsweise der Rhum Vieux Agricole Select Barrel, welcher mindestens 21 Monate in Eichenholzfässern reifte, feine Vanillenoten und ein ausdrucksstarkes Finish auf und verleiht dem Punch dadurch eine sanfte Tiefe und verheißungsvolle Schluckstärke. Auch der mindestens vier Jahre lang gelagerte und von weichen Noten nach Kokos und getrockneten Früchten geprägte Rhum Vieux Agricole V.S.O.P. verleiht dem Ti’ Punch eine neue Glas-Dimension, wobei allen Liebhabern weißer, exquisiter Rhumsorten der Canne Bleue ans Herz sowie ins Glas gelegt sei – ein Rhum Blanc, welcher als einziger Rum auf der ganzen Welt aus lediglich einer einzigen Zuckerrohrsorte, dem „Canne Bleue“ gewonnen wird. Egal, ob gelagert oder nicht, golden schimmernd oder von klarsichtiger Helle – jede Ti’ Punch-Kreation soll ein liquider Ausdruck der Simplizität und puren Lebensfreude Martiniques sein und die Münder gleichermaßen wie die Herzen mit neuem Spirit erfüllen.

Sp(i)rit of the Moment Ti' Punch
Credit: Rhum Clément

Wer es schafft, den besten Ti’ Punch seines Landes zu kreieren und im März zum Global Final des Ti’ Punch Cup 2018 nach Martinique eingeladen zu werden, darf jedoch nicht nur ausgiebig Ti’ Punchen und sich die blumige Brise der tropischen Insel um die Nase wehen lassen. Die Finalisten werden nicht nur das historische Anwesen des größten und ältesten Rhumproduzenten die „Habitation Clément“ besuchen, ihre üppigen Gärten durchschreiten und sich an Palmen, Blumen, Rhumflaschen und Zuckerrohrplantagen satt sehen und trinken – der Ti’ Punch Cup hat vor allem Eines zum Ziel: Der Wettbewerb soll, ebenso wie der traditionelle Drink selbst, die Menschen verbinden, neue Freundschaften entstehen lassen und das Gute in jedem verstärken.

Sp(i)rit of the Moment Ti' Punch
Credit: Rhum Clément

Der Wettbewerb soll, ebenso wie der rhumreiche, kleine Drink, über Konventionen, Nationen und Ländergrenzen hinweg, dafür sorgen, dass Menschen zusammenkommen, Feinde sich versöhnen, die Schwachen gestärkt und die Ängstlichen mutig gemacht werden. Der schluckstarke Trunk aus Martinique soll, durch seine dreieinigende Einfachheit die Gegensätze im Glase sowie am Tresen aufs ausgewogenste verbinden, um aus drei eigenwilligen Einheiten eine harmonische Vielheit zu kreieren. Eine facettenreiche Harmonie, welche, ebenso wie das Leben, die Liebe und so manche Begegnung, gleichzeitig von einer kräftigen Herbe und verheißungsvollen Süße geprägt ist. Und so kann man nur das Glas erheben und darauf anstoßen, dass nicht zuletzt durch den Ti’ Punch Cup Menschen bei einem genussvollen Schluck zueinander finden und begreifen, dass egal wo auf der Welt, die beglückende Essenz der Freude und das pochende Herz des Lebens dieselben sind.

 

Sp(i)rit of the Moment Ti' Punch
Credit: Rhum Clément

Ti’ Punch traditionelle

6 cl Rhum Blanc Agricole Clément

3 cl Sirop de canne Clément

1 Limettenviertel

Alle Zutaten im Gästeglas auf Eis kalt rühren und mit Limettenzeste servieren…. oder noch besser: Stelle alle Zutaten auf den Tisch und lasse jeden seinen Ti’ Punch selbst mixen!

 

 

*No money. No cheers.: Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit dem Ti’ Punch Cup 2017 und Rhum Clément. Produkte von Clément werden explizit im Artikel erwähnt und verlinkt. Auf den Inhalt des Artikels wurde keinerlei Einfluss genommen.

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