Robyn Wilkie aus dem Sosharu London

Robyn Wilkie – Aromatische Eier, Londoner Brettspiele und spannungsvolle Balanceakte

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„I can certainly be a bit sassy behind the bar, maybe because I’m a New Yorker.“ – Vielleicht sind es gerade ihre Vorwitzigkeit gepaart mit einem untrüglichen Gespür für Harmonien und Aromen, welche Robyn Wilkie positiv herausstechen lassen. Vielleicht ist es ihre so virtuose wie ausbalancierte Art Cocktails zu kreieren, welche der jungen Bartenderin bereits große Erfolge bei internationalen Competitions einbrachte und sie auch außerhalb ihres Tresenreiches, London, bekannt machte. In Anbetracht ihrer bisherigen, liquiden Laufbahn und ihrer derzeitigen Position als Barmanagerin, erscheint es einem daher auch stimmig, dass Robyn in der Cocktailmetropole New York aufwuchs. Doch trotz dieser hochprozentigen Herkunft war es eher der Zufall, welcher sie zu ihrer Bar-Bestimmung brachte, denn nach der Schule beschloss sie zunächst Fashion Public Relations zu studieren – ein Berufsfeld, welches schließlich ebenfalls ein gewisses Händchen für Stil, Geschmack und zwischenmenschliche Harmonien erfordert.

Robyn Wilkie aus dem Sosharu LondonDass Robyn heute über den Tresen hinweg mit Menschen korrespondiert, anstelle auf Modeschauen und Presse-Events Small- oder Big-Talk zu halten und, dass anstelle von augenschmeichelnden Roben heute gaumenkitzelnde Drinks ihr Metier sind, hat sie allerdings nicht ihrer cocktailaffinen Geburtsstädte New York zu verdanken, sondern ihrer zunächst zu Studienzwecken aufgesuchten Wahlheimat London – wobei das „zunächst“ an dieser Stelle ganz absichtlich fett gedruckt ist. Denn schließlich war es die kreative Barszene der britischen Metropole, welche Robyn von Aushilfsjobs in New Yorker Pubs, an die Bretter von Welt, beziehungsweise von London holte – und damit ganz weit weg von Laufstegen und Pressepartys brachte. Nachdem Robyn zu Beginn ihres Studiums in London lediglich nach den Uni-Vorlesungen und rein nebensächlich die liquiden Hotspots ihrer neuen Heimat durchstreifte, wurde diese Passion mehr und mehr zu einer ernstzunehmenden, Abend-, beziehungsweise Morgen-raubenden Tätigkeit, die sogar familiäre Verstärkung erforderte. „Going out for cocktails was always a real pleasure for me, more so than any of my friends at university or otherwise. So my cousin would come down from Scotland and we would go around all the latest London openings.“ 

Robyn Wilkie aus dem Sosharu London
Credit: Sosharu

Fasziniert von sämtlichen Tresen-Artistereien juckte es sie mehr und mehr selbst in den Fingern, sodass sie beschloss, ihr bisher lediglich kneipentaugliches Grundwissen aufzumöbeln und an einer Master Class teilzunehmen, welche in dem Club-Bar-Konzept „London Cocktail Club“, kurz LCC, abgehalten wurde. Dies war eine durchaus gute und ihr weiteres Leben hochprozentig beeinflussende Entscheidung, denn keine Geringere, als die Barmanagerin des LCC selbst, Andy Mill, bot Robyn eine Stelle an. Zunächst (!) jedoch „nur“ im Service. Und auch an dieser Stelle sollte die Betonung auf „zunächst“ liegen, denn Robyn wäre nicht sie selbst und schon gar keine sassy New Yorkerin, wenn sie sich nicht schon bald von der unteren Ebene des LCC in die erste Etage und damit an den Bartresen hochgearbeitet hätte. Doch am Brett angekommen, fing die Arbeit, oder vielmehr der Spaß erst richtig an, denn Robyn durfte und musste sich einem intensiven Tresen-Training durch ihre LCC-Kollegen unterziehen, von welchem sie noch heute profitiert. „Everyone I worked with at my first cocktail bartending job in London, The London Cocktail Club, really inspired me and showed me not only how great, but how huge this industry is.“

Robyn Wilkie aus dem Sosharu LondonNeben der Unterstützung durch ihre Kollegen erleichterte ihr auch das eigene Talent die Bewältigung diverser, neuer Herausforderungen. Denn beim Erlernen der grundsätzlichen sowie weiterführenden Brett-Spielregeln zeigte sich, dass Robyn im wahrsten Sinne des Wortes ein gutes Näschen und Händchen für das liquide Fantasieren hatte. „I was lucky, I had a natural palate for balance and as soon as I started playing around with new creations I was able to produce pretty decently balanced cocktails.“ Dieses inspirierte Stilgefühl in Bezug auf Aromen, Harmonien, aber auch die Präsentation von Drinks sollten Robyn schon bald zu internationaler Aufmerksamkeit und dem ein oder anderen Competition-Sieg verhelfen, doch zunächst (!) brachte ihr dieses Talent und jiggernde Fingerspitzengefühl die Aufmerksamkeit eines Londoner Gastronomen, nämlich Geoff Robinson, ein, welcher ihr anbot, in seinem neuen Bar-Projekt “The Library” zu arbeiten.

Robyn Wilkie aus dem Sosharu LondonNachdem Sie bereits in New Yorker Pubs gekellnert und zwei Jahre lang am clublastigen LCC-Tresen schnelles, präzises Arbeiten gelernt hatte, ging es für Sie nun also in die „Bibliothek“. Doch natürlich musste sie hier keine staubigen Bücher wälzen und mucksmäuschenstill über alten Folianten brüten, sondern sie durfte in der angesagten, neu eröffneten Cocktailbar pouren, shaken und rühren was das Zeug hielt und der Barlöffel hergab. „The library is very different to LCC, but it was great learning a new style of service. I certainly won’t be four bottle pouring anymore.“ Hier, in der „very sophisticated“ Library, lernte die talentierte Barfrau einen neuen Tresen-Ton und andere Brett-Spielarten kennen, denn nachdem es im LCC durchaus locker zuging und man ab und an ein wenig „sassy“ sein konnte, waren im The Library andere Formen und Töne beim Umgang mit den Gästen gefragt und geschätzt. „I think the most important skills to have as a good host is the ability to talk to anyone and not let your emotions get the better of you. No matter how rude or annoying someone is, I always smile and do my best to accommodate them.“

Robyn Wilkie aus dem Sosharu LondonDie Idee ihre Gäste glücklich zu machen, sie immer wieder zu überraschen und ihnen auf diese Weise einen perfekten Abend zu bescheren, beziehungsweise zu be-shakern ist es auch, die Robyn am meisten inspiriert und zu neunen Kreationen anspornt. Auch an ihrem derzeitigen Spielbrett, der “7 Tales Bar” des “Sosharu” Restaurants, in welchem sie seit März 2016 zunächst (!) als Bartenderin und nun als -Managerin arbeitet, ist sie davon überzeugt, dass ein guter Drink weit mehr ist als die Summe seiner Teile. So seien es die Atmosphäre der Bar und die Qualitäten des Gastgebers, welche den durstigen Besucher einen Cocktail als perfekt empfinden und ihn so zufrieden-beschwingt den Abend genießen ließen. „A great cocktail is directly influenced by the people you’re with and the atmosphere of the bar you’re drinking it. You could give me a great drink but if I’m in a brightly lit bar with bad music, I probably won’t enjoy it.“

Robyn Wilkie aus dem Sosharu LondonGerade als Barmanagerin sieht sich Robyn im 7 Tales daher als verantwortlich dafür, dass die Stimmung eine gästebeglückende ist und sich jeder Wohl fühlt. Und diese Verantwortung empfindet sie nicht nur gegenüber ihren Gäste, sondern auch ihren Kollegen, denn schließlich ist eine positive Atmosphäre innerhalb des Barteams eine signifikante Grundvoraussetzung für jegliche „Good Vibes“ vor und hinter dem Brett. Der Besucher kann sich nur wohl fühlen, wenn auch die Teammitglieder zufrieden sind, sich untereinander gut verstehen und das Tresen-Spiel ein Mit- und kein Gegeneinander ist. Auch hier, bei dieser zwischenmenschlichen Herausforderung ihrer derzeitigen Position, hilft Robyn ihr Gefühl für Harmonien und das richtige Maß, denn schließlich kommt es – im Glas wie im Leben – stets auf die richtige Mischung aus Schmeichelndem und Starkem, Süßem und Bitterem sowie Erfrischendem und Erdendem an. „The most challenging part about leading a team is the ability to balance everyone’s emotions and needs, in addition to hiring people that fit in with one another to build a great team.“ Und so vermag es Robyn die richtige Mixtur zu erschaffen und somit die Balance vom Barteam auf den Tresen, die Drinks und schließlich die Gäste zu übertragen – oder sogar auf strenge Juroren.

GIN MARE The Masquerade KopieDenn, so herausfordernd Robyns Alltag beziehungsweise Allnacht ist, stellt sie sich auch gerne neuen Aufgaben in Form von Wettbewerben. „I still get the shakes when I participate at a cocktail competition but it’s fun and I’m usually the only girl which is great when I get to kick all the guys’s butts.“ Ordentlich Haue oder vielmehr etwas auf die Eier bekamen auch sämtliche Teilnehmer des Gin Mare Mediterranean Inspirations-Wettbewerb im vergangenen Jahr, den Gin-Liebhaberin Robyn auf internationaler Ebene gewann. Und das zu Recht, denn die kreative und stets für eine liquide Überraschung sorgende Bartenderin kreierte zum vorgegebenen Thema „Egg“ eine ganz spezielle Proteinbombe. Das Thema wörtlich nehmend, erschuf sie ihren Masquerade, einen Drink, der zwar aussieht wie ein Ei, jedoch ohne ein Fitzelchen der proteinreichen Cocktailzutat auskommt. Nachdem der Trinker zunächst einmal die „Schale“ von Robyns Inkognito-Ei in Form eines auf den Glasrand gelegten Monoka Rice Crackers knacken lassen muss, stößt er Schluck für Schluck auf das „Eiweiß“, sprich einen duftig-luftigen Mandel-Honig-Foam, um schließlich und endlich das so cremige wie erfrischende „Eigelb“ genießen zu können. Diese zartgelbe Flüssigkeit betört den Durstigen insbesondere durch die mediterranen, fein-kräuterigen Noten des Gin Mare, welche durch Thymian-, Rosmarin-, Basilikum- und Zitrus-Aromen geprägt ist. Neben dieser mediterranen Botanicals kommen bei dem spanischen Gin jedoch auch aromatische Arbequina Oliven zum Einsatz – eine Gin-Besonderheit, welche dem klaren Destillat eine angenehm herbe, leicht salzige Note verleiht. Für ihr Eigelb rundet Robyn die aromatische Spirituose mit Zitronensaft und einer Möhren-Safran-Scrub ab, wobei cremiger, griechischer Joghurt für die nötige Portion Proteine und eine gaumenschmeichelnde Konsistenz sorgt. So ist der dreigeteilte Masquerade ein Drink, welcher virtuos und harmonisch zugleich ist und Robyns Gespür für Aromen erneut – diesmal sogar preisgekrönt – unter Beweis stellt.

Robyn Wilkie aus dem Sosharu LondonDa Robyn, nicht zuletzt aufgrund ihrer Wettbewerbs-Vorbereitungen, den sonnig-spanischen Gin für ihre Arbeit im regnerischen London schätzen und lieben gelernt hat – „Gin Mare has a wonderfully unique flavour, I particularly like the salinity provided by the olives, which are an unusual botanical to have in a drink.“ – wird Sie schon bald, nämlich am 14. Juli, nach München kommen, um im Zuge der MedRooftops eine Master Class über Gin und seinen Facettenreichtum zu geben. „I am very excited to give my masterclass in Germany! I have never been to Munich before. I am looking forward to discussing London drinks trends and the use of gin in cocktails.“ Während dieser Master Class und der anschließenden, exklusiven MedRooftops-Party auf einer Dachterrasse im Münchner Norden – jeder Interessierte kann sich hier für die Party-Gästeliste bewerben – wird Robyn, passend zur sonnigen Stimmung, neben ihres Masquerade, welcher derzeit als Signature-Drink von Gin Mare fungiert, auch den erfrischenden Triple Orange vorstellen. Dieser fein-prickelnde Cocktail ist dabei nicht nur eine Ode an den Sommer, sondern er vereint sinnigerweise auch Robyns Wahlheimat, das nördliche England mit dem sonnensatten Süden, denn, der in einem katalanischen Fischerdorf im Nordosten Spaniens destillierte Gin trifft im Glase auf feinste, britische Orangenmarmelade.

Robyn Wilkie aus dem Sosharu LondonDiese süßlich-würzige Mischung wird schließlich mit einem herben Tonic Water, Orange Bitters sowie einer getrockneten Orangenscheibe als Garnitur abgerundet und bildet so einen harmonischen und erfrischenden Sommerdrink. „The Triple Orange is wonderfully refreshing. It’s got a bold citrus flavour with a touch of bitterness from the tonic.“ Wie gut also, dass der experimentierfreudige Trinker und neugierige Bartender nicht erst nach London reisen muss, um Robyn dort in ihrem derzeitigen Tresenreich, dem Sosharu, einen Besuch abzustatten, sondern die sassy und vor allem classy Robyn schon bald in München bei der Master Class oder der anschließenden MedRooftops Party kennen lernen kann. Und vielleicht wird man dann mit ihr gemeinsam über mediterrane Harmonien, die Kunst der spannungsvollen Balance und das ein oder andere ungelegte Ei sprechen – denn, dass von dieser jungen Barkeeperin noch Einiges zu erwarten ist, steht außer Frage und man kann gespannt sein, mit welch stil- und glasvollen Fantastereien sie die Barwelt in der nächsten Zeit noch überraschen und erfreuen wird.

Der Masquerade von Robyn

40 ml Gin Mare

50 ml griechischer Joghurt

10 ml Zitronensaft

25 ml Möhren-Safran-Shrub

Mandel- Honig-Espuma zum Auffüllen

Gin Mare, griechischen Joghurt, Zitronensaft und Karotten-Safran-Shrub auf Eiswürfel kräftig shaken. In ein Kelchglas doppelt abseihen und mit Mandel-Honig-Espuma auffüllen. Garnitur: Reiscracker.

 

Der Triple Orange für die MedRooftops

50 ml Gin Mare

1 Barlöffel Bitter Orange Marmelade

Orange Bitters

Tonic Water

Getrocknete Orangenscheibe als Garnitur

Gin Mare, Orangen Marmelade und Bitters in Burgunderglas verrühren. Eis hinzugeben. Mit Tonic Water auffüllen und mit Orangenscheibe garnieren.

No click. No cheers.: sosharulondon.com/seventales & medrooftops.com

No pic. No story.: Danke, liebe Sophia’s Bar in München, dass ich bei euch Bilder machen durfte!

Robyn Wilkie aus dem Sosharu London

 

*No money. No cheers.: Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit den MedRooftops von Gin Mare. Gin Mare und die MedRooftops werden explizit im Artikel erwähnt und verlinkt. Auf den Inhalt des Artikels wurde keinerlei Einfluss genommen.

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