Podcast Mario Messig und die Bar Garçon

Podcast #5: Kleine Bars und große Brands – Interview mit Mario Messig

The bigger the better…? – Kleine Bars und große Brands

Kleine Bars, große Brands, vielfältige Tropfen und ungewöhnliche Wege – in dieser Podcast Folge geht es um die Zusammenarbeit oder Nicht-Zusammenarbeit von Bars und der Industrie; kurz gesagt, um die verschiedenen Wege, wie man Flaschen in seine Backbar kriegen kann. Denn, auch wenn es zumeist üblich ist mit großen Vertrieben und bekannten Marken zusammenzuarbeiten, lohnt es sich durchaus über eventuelle Alternativen bei der inspirierten Flaschenbeschaffung nachzudenken – besonders, wenn man in einer kleinen Bar arbeitet oder der stolze Besitzer eines kleinen, feinen Tresenreiches ist, so wie Mario Messig!

Mario betreibt seit gut anderthalb Jahren die schmucke Bar Garçon im Münchner Glockenbachviertel und hat sich ganz bewusst dagegen entschieden mit großen Vertrieben und well-known Brands zusammenzuarbeiten. Vielmehr finden sich in der von ihm designten Backbar unbekannte Tropfen regionaler Händler und wechselnde Hochprozenter kleiner Manufakturen und Familienbetriebe. Warum er gegen den liquiden Strom schwimmt, seinen eigenen, authentischen Weg geht und große Marken fast gänzlich von seinem marmorweißen Tresen sowie seinen in Leder gebundenen Karten verbannt hat, erzählt er euch in dieser Podcast Folge.

An dieser Stelle sei auch direkt angemerkt, dass große Vertriebe oder bekannte Marken in keinster Weise als schlechter oder nicht empfehlenswert dargestellt werden sollen. Mario und No cheers. No story. schätzen und respektieren die üblichen Verdächtigen hochprozentig und über alle Maßen. Es soll lediglich dazu angeregt werden, als Barbesitzer, Bartender oder trinklustiger Connaisseur darüber zu reflektieren, welchen Weg der Flaschen-Beschaffung man gehen möchte und welche Brands oder Nicht-Brands zum Bar-Konzept sowie der eigenen, brettstarken Vision passen.

Erfahre von Mario…

  • … wieso er sich für kleine Hersteller und gegen große Brands entschieden hat.
  • … welche Nachteile Pouring-Verträge für kleine Bars und individuelle Barkonzepte haben können.
  • … welchen Preis man als Barbesitzer für die finanzielle Unterstützung großer Marken zahlen muss.
  • … weshalb Mario sich für Individualität und dafür auch mehr Arbeit entschieden hat.
  • … auf welchem Weg Mario seine Produkte bezieht und bei wem er einkauft.
  • … wie man auch als große Bar die eine oder andere Backbar-Lücke individuell schließen kann.
  • … wieso eine Prise Reflexion und Idealismus manchmal für so geschmackvolle wie tiefglasige Gesamtkreationen sorgen kann.

Zudem spreche ich mit Mario über glas- und abendfüllendes Storytelling, Portwein mit Kanten und die Tresentatsache, dass auch Bars eine Seele haben.

Der Podcast ist auf iTunes und Soundcloud für dich verfügbar.

Viel Spaß beim Hören! Stay thirsty und Cheers!

 

Prosten und posten!

Schreibe einen Kommentar