Nikka Perfect Serve UK Finale, Mikey Pendergast

Mikey Pendergast – Glas-Perfektion und Tresen-Therapie beim Nikka Perfect Serve UK-Finale

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„After my final exam at the university I was completely broke and walked in every bar on the way back to my flat. I took the first job that was offered to me and spent over a year as a barback. When I started to do shifts behind the bar I methodically learned how every piece of equipment operated, how service in each place was best run, and how to clean everything from top to bottom. I thought that I had no talent for flavors so I focused on making myself as useful as possible.“ Bescheidenheit, Professionalität und eine bodenständige Authentizität – diese drei Eigenschaften prägten bereits den Beginn von Mikey Pendergast’s Tresen-Karriere. Dass er sich jedoch damals in einer Sache glasklar irrte, beweist sein Sieg beim Britischen Finale der Nikka Perfekt Serve Competition am 30. Juli in London: Denn hier überzeugte Mikey nicht nur durch sein so sympathisches wie emphatisches Auftreten, sondern vor allem durch sein aromatisches Gespür und Wissen.

Nikka Perfect Serve UK Finale, Mikey PendergastDass der in Kanada und Belize aufgewachsene Mikey heute erfolgreich als Brand Ambassador für die East London Liquoer Company durch die Lande zieht und die strenge Jury im Nikka-Finale überzeugte, wurzelt auch in der professionellen Herangehensweise und dem Wissensdurst des 33-jährigen Bartenders. Ganz im Sinne des Wettbewerbs, bei welchem die Finalisten in einer spontanen Barsituation auf die Wünsche ihrer recht wankelmütigen Gäste a.k.a. Juroren eingehen mussten und lediglich einen von drei Drinks, ihren Perfect Serve, vorbereiten durften, vermochte es Mikey die Ichi-go Ichi-e Philosophie geschmackvoll ins Glas zu bannen. Diese im ZEN Buddhismus wurzelnde Tradition besagt, dass jeder Moment vergänglich sei und man daher auch in jeder Situation mit ganzem Herzen und der höchsten Perfektion handeln solle. Diese „all-in-Attitude“ verfolgte Mikey bei seiner minutiösen Vorbereitung genauso wie beim Cocktail Wettbewerb selbst: „I prepared myself by learning all I could about Nikka and practicing whisky drinks I liked. I think I ended up knowing the drinks and history so well that I could just being myself behind the bar and serve my guests, which I guess was a good thing.“

Mentoren, Mindsets und mundfüllende Wissenschaften. 

Nikka Perfect Serve UK Finale, Mikey PendergastSeine Lernfreude und Bescheidenheit ermöglichten Mikey auch in seinen ersten Jahren am Brett, Mentoren und Meister als solche zu erkennen und von Ihrem Wissen zu profitieren. Insbesondere sein Vermögen, Kritik als Chance für Wachstum zu betrachten, war für den jungen Barmann dabei wertvoll und weiterbringend – eine Fähigkeit, die in unserer westlichen Welt nicht selten von dicken Egos und traumtänzerischen Blasen weg-geblubbert wird. „Pana was a Bangladeshi barback I worked with in a little place in South London. He was tireless. He reminded me the value of giving everything you do 100% of your effort and focus. He really taught me to appreciate how lucky I am to do this job in good places with good people.“ Dankbarkeit und ein positives Verständnis von „Dienen“ halfen Mikey auch am Tag des Wettbewerbs auf die Wünsche seiner Juroren-Gäste einzugehen und Ihnen zu einem unvergesslichen Tresenmoment zu verhelfen. 

Nikka Perfect Serve UK Finale, Mikey Pendergast
Credit: East London Liquor Company

Mikeys Offenheit für Kritik und sein Wille zu Weiterentwicklung ließen ihn auch in einem anderen Bereich Gas am Glas und Gaumen geben: „Yih-Liang Tham was a master at naming and mixing flavours. His pallet has no match. He taught me to sit and appreciate and work on my own internal flavor library. He taught me that drinking and eating, like any other thing in life, takes work to develop a palate for.“ Doch nicht nur sein feinzungiger Lehrer Yih-Liang schulte Mikey im Schnuppern, Sippen, und offennasigen Verkosten. Auch sein Job bei der East London Liquoer Company bietet Mikey seit drei Jahren reichlich Riechraum und Zungenkitzler, wobei dem jungen Tresenenthusiasten auch die wissenschaftliche Komponente des Blendens ein Kribbeln in Nase und Fingern verursacht. „I have a fascination with our modern concept of flavor. My job allows me to pursue research into neurobiology and biochemistry and apply what I read to flavor creation and experience. Sounds wanky but it’s very fun.“

Neben seines Faibles für schluckgenaue Geist(es)-Wissenschaften wurde auch Mikey’s Leidenschaft für Whisk(e)y durch die Brennerei zum Glühen gebracht: „After learning how whisk(e)y is distilled and the traditions it comes from, I have cultured a serious appreciation of a distiller to make an exceptional spirit. Especially Nikka whiskies fascinate me, because they tread a line between tradition and innovation that not many other whiskies are able to straddle. It tastes like scotch was given to an artisan, who refined it for years folding its strengths repeatedly till you end up with something that is both approachable and nuanced. I like these whiskies because you taste, that it took skill to make them.“ 

Whisky-Profis, Tresen-Pioniere und Drink-Therapien.   

Nikka Perfect Serve UK Finale, Mikey PendergastTatsächlich versteht sich Nikka Whisky als eigener Stil und gaumenschmeichelnder Ausdruck der Verschmelzung von japanischer Tradition und zukunftsweisender Innovation. Bei Nikka treffen im Geist und Glas Perfektion auf Pionierarbeit, Schlichtheit auf Raffinesse und Bescheidenheit auf Präsenz. Diese flaschenfüllende Philosophie wurzelt vor allem in der Geschichte Masataka Taketsuru’s, dem Vater japanischen Whiskys. Nachdem er als junger Mann in Schottland die Brennkunst erlernt hatte, kehrte er in seine Heimat zurück, wo er Nikka im Jahr 1934 gründete.  Das Erbe dieses Whisky Pioniers auf japanischem Boden wird heute nicht nur gepflegt und weitergeführt, sondern vor allem die Weiterentwicklung und ständige Perfektionierung prägen die Brennkunst in den beiden Nikka-Destillen im Norden des Landes.

Nikka Perfect Serve UK Finale, Mikey PendergastNeben des ungewöhnlichen Nikka From the Barrel, bei welchem ausgewählte Qualitäten beider Destillerien – Miyagikyo liegt im Hochgebirge und Yoichi auf der Insel Hokkaido – zu einer komplexen Einheit verschmelzen, ist es vor allem die gleichermaßen innovative und traditionelle Coffey Range, welche geschmackvoll und zungenüberraschend aus dem Sortiment heraussticht. Ihren außergewöhnlichen Charakter verdanken diese Qualitäten der zwei Säulen Coffey-Still, einem besonders kontinuierlichen Brennverfahren, das 1830 von Aeneas Coffey in Irland entwickelt wurde. So weisen die 2012 und 2014 gelaunchten Whiskies Coffey Grain und Coffey Malt besonders komplexe Aromenstrukturen und eine vielschichtige Tiefe auf. Diese geschmackvolle Raffinesse wurde schließlich 2017 durch einen Coffey Gin ins Botanische übersetzt. Bei diesem ungewöhnlichen Dry Gin ergeben Bekanntes und Unbekanntes eine so reizvolle wie facettenreich schimmernde Harmonie, bei welcher Wacholder und Koriander auf Yuzu, Kabosu sowie süßliche Apfelnoten treffen und von japanischem Sancho-Pfeffer apart abgerundet werden.

Nikka Perfect Serve UK Finale, Mikey PendergastBei einer solchen Glasdramaturgie verwundert es nicht, dass Mikey den spannungsvollen Coffey Gin als Basis für seinen Perfect Serve verwendete, wobei er diesen mit seinen sensorischen und wissenschaftlichen Fähigkeiten garnierte sowie komplettierte. So präsentierte er der Jury ein hölzernes Tablett, auf welchem sich duftige, ätherische Öle aus Japan sowie seiner Heimat Kanada und eine Infusion aus Miyagawa, einer japanische Zitrusfrucht befanden. Neben des Schnupper-Erlebnisses dienten die Öle dem Bartender auch zur Aromatisierung eines hernach servierten bone-dry Martini, wobei Mikey bei seiner Kreation Bezug auf das sogenannte Kodo nahm: Bei dieser hochkomplexen, japanischen Version einer Aromatherapie werden ätherischen Ölen und Hölzern bestimmte, die Stimmung beeinflussende Eigenschaften zugeschrieben, welche, gezielt eingesetzt, therapeutische Wirkungen erzielen können. „The idea had to do with Kodo and the concept of Japanese forest bathing. Plants have compounds in their essential oils called phytoncides that chemically calm human beings down by reacting with their endochrine systems. Basically I wanted to use the juniper, cedar, and pine, to chemically calm the drinker down and relax their heart rate. The miyagawa was there to keep the citrus in the gin from disappearing. Additionally I tried to distill the health benefits of Kodo to a one punch interaction: On the Cedar oil cup I etched a Q.R.-code that, when scanned with a smart phone, would take my guest to a website explaining forest bathing and phytoncides.“

Präsenz, Perfektion und planvolle Genüsse.

Nikka Perfect Serve UK Finale, Mikey PendergastAuch bei seinen spontan, auf Juroren-Wunsch gemixten Kreationen bewies Mikey seine wahrlich glas-elaborierten Talente. So kredenzte er einem „Gast“ als Drink vor einem Dinner-Date augenzwinkernd eine Sour-Variante aus Nikka From the Barrel, Ananassaft, Zuckersirup, Eiweiß und einem Dash Aromatic Bitters. „Pineapple has a natural occurring digestive enzyme, that would help him deal with a big date meal…“ Und auch das „Date“ dieses liebesdurstigen Gastes wurde so geschmackvoll wie tresentherapeutisch mit einem Whisky Smash-Twist aus Coffey Grain, Zitrone, Absinthe und einem Hauch Holunderblüte umsorgt: „I shook the drink and poured it over the rocks with the absinthe on top. I was trying to highlight the delicate olfactory response from the whisky, having the front of the palate dominated by the other booze, allowing the mellow aromas to do all the heavy lifting on the finish.“ 

Nikka Perfect Serve UK Finale, Mikey PendergastSo verschmolzen bei Mikeys Drinks genauso wie im Hause Nikka uralte Lehren mit neusten Wissenschaften: die tiefwurzelnde Philosophie des Kodo traf auf cloudige QR-Codes und die traditionelle Brennkunst ergab mit innovativer Biochemie ein gleichermaßen unvergessliche und vergängliches Erlebnis. Denn die Düfte verfliegen, der Martini leert sich und gerade noch anregende Tresengespräche sind verrinnende Tropfen im niemals still stehenden Strom der Zeit. Und auch für den jungen BA und Bartender Mikey wird die Zeit nach seinem perfekten Moment und dem Gewinnen des Nikka Perfect Serve UK-Finales keinesfalls still stehen: Das World Final der internationalen Competition winkt und Mikey wird gemeinsam mit den übrigen elf Finalisten im November nach Athen fliegen. „Before the final I’m going to do research until my eyes hurt, pull some more guest shifts in friend’s bars and I guess do more Nikka “flavor research,” a.k.a. I will drink more Nikka products.“ Letztere, genussvolle Art der Vorbereitung könnte und sollte man Mikey nachtun und so die Zeit bis zum Nikka-Finale – oder jeglichen anderen Zielen, welche man sich gesteckt haben mag – keinesfalls durch das atemlose Fokussieren auf die Zukunft verstreichen lassen. Denn schließlich ist jeder Augenblick so kostbar wie vergänglich und sollte nicht verrinnen, ohne dass man ihn mit bescheidener Achtung ehrt, in jedem Moment sein Bestes gibt und den Präsenz – vielleicht sogar mit einem feinen Tropfen – erfüllend zelebriert.

Nikka Perfect Serve UK Finale, Mikey PendergastWer selbst ein findiger Kopf hinterm Brett ist und sich als BartenderIn glasgalant die Zeit vertreibt, hat zudem die Möglichkeit sich noch bis Mitte Oktober für das Deutsche Finale am 5. November zu bewerben… und dann womöglich sich selbst und die Juroren durch den eigenen Perfect Serve um ein unvergessliches Erlebnis bereichern. Und wer weiß – vielleicht lernt man Mikey auf diese Weise sogar persönlich kennen und kann sich mit Ihm an den Tresen Athens über aufrührerische Glasideen und biochemische Schluckvergnügungen austauschen.

 

No click. No cheers.: Bewerbe dich jetzt für das German Final der Nikka Perfect Serve Competition am 5. November in Köln!

*No money. No cheers.: Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit Nikka Whisky und der Nikka Perfect Serve Competition. Produkte von Nikka Whisky werden explizit im Artikel erwähnt und verlinkt. Auf den Inhalt des Artikels wurde keinerlei Einfluss genommen.

 

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