Glasklare Gastgeberdevisen und winterwarme Kaminträume

Julian Klotz als neuer Rutte Brand Ambassador

Advertorial: Diese Story enthält Werbung*

Verschmitzt und bärtig, freundlich und wortwitzig – immer ein Glas in der Hand und ein Ass im Ärmel sowieso. Das ist Julian Klotz. Wie der Name, so das Programm. Gekleckert wird bei dem neuen Rutte Brandambassador schon lange nicht mehr, sondern eher geklotzt. Und zwar mit besten Drinks und feinstem Gastgebertum. NCNS hat den jungen Bartender zum Gespräch geladen. Um ihn zu seiner neuen Herausforderung als Botschafter des guten Spirituosengeschmacks zu befragen und diese zum Anlass zu nehmen, um mit ihm in seine erfolgreiche Historie als Bartender zurückzublicken.

Von schwarzen Bohnen zu hochprozentigen Kunststücken

Als Autodidakt, wie so viele seiner liquiden Zunftbrüder, kam der 29jährige gebürtige Stuttgarter, gleichwertig ungeplant an den Tresen, wie die Jungfrau zum Kinde. Nach dem Abi, quasi noch in Kinderschuhen und mit zwei linken Händen, versuchte er sich an mehr schlechten als rechten Cappuccinos im Café Scholz in Stuttgart. Dicht gefolgt von den ersten Gehversuchen als Bartender im Klimperkasten, ehemals Schwarze Katz in Konstanz. Dort schaffte es Marcel Beck,Julians damaliger Chef, ihn nicht nur für die unterschiedlichen Whisk(e)y zu begeistern und daraus fine drinks zu kredenzen – bald schon konnte er ihm sogar voll und ganz den Tresen anvertrauen. Von dort ging es Schlag auf Schlag. Und zurück in die Heimat. Über Jonas Hald fing Julian in Knud Scheibelts Schwarz-Weiss-Bar in Ludwigsburg an.

Namenhafte Stationen der nationalen Barkultur

Viel gelernt, manchmal gebremst aber vor allem geformt, beschreibt er die feucht-fröhliche Zeit heute. Im Anschluss – gesagt, getan, geschüttelt und gerührt– von der Bar zum Barchef im Paul&George und schließlich als Chef de Bar ins Roomers in Baden-Baden. Welch eine steile Barkarriere! Die wichtigste Erkenntnisauf Julians liquidem Abenteuerritt: Als Gastgeber sollte man sich nie wichtiger nehmen, als seinen Gast. Das guckte er sich übrigens auch bei Bargrößen wie Eric Bergmann, Dino Zippe oder Ferro Ceylan ab. Julians Faszination für die Symbiose des gekonnten Zusammenspiels aus perfektem Geschmack im Glas und lässigem Service am Gast ist einnehmend, merken wir.

Wo das Wort „Craft“ noch Bedeutung hat

Die Leidenschaft und der Hang zu authentischer Handwerkskunst spannen sich wie ein roter Faden durch Julians Lebensgeschichte. Denn dieser verstrickt nicht nur die Liebe zu handwerklich Geschaffenem mit eigenem Zeitgeist, sondern auch die nostalgischen Emotionen an lebendigen Erinnerungen. Kein Wunder also, dass in Julians Herz viel Platz ist für alte Autos, handgefertigte Lederstiefel oder sogar „thirdhand Klamotten“. Bevor das Wort „Craft“ in Mode kam, damals als es noch nicht abgenutzt war und noch die eigentliche Bedeutung von Authentizität und Leidenschaft innehatte, ließ sich auch ein anderer junger Mann auf liquide Abenteuer ein: Simon Rutte.

Gründerspirit mit Leidenschaft für geschmacklich-ehrliche Handarbeit

Andere Zeit, ähnliche Situation. Simon Rutte, eigentlich Cafébetreiber, aber tief im Herzen schon immer ein Schnapsbrenner, macht aus einer Tugend ein Geschäft. Im Hinterhof brannte er den besten Genever in der Rotterdammer Gegend und macht sich damit schnell einen Namen. Sein feines Näschen für außergewöhnliche Gewürze und sein spritziger Entdeckergeist ließen ihn schlussendlich zu einem der Pioniere der botanical spirits werden. Heute wie früher sind die Werte der Marke Rutte immer noch die gleichen; die Produktion klein und artisanal, die Zutaten handverlesen. Vor allem deswegen fiel die Wahl für den neuen Brand Ambassador in Deutschland ziemlich schnell auf Julian Klotz.„Besonders am Herzen liegt mir, dieMarke authentisch zu vertreten ohne mich verstellen zu müssen. Den Leuten die Emotionen zu vermitteln, die ich mit dieser Marke verbinde: Authentizität und Handwerk.“

Gin Hype? Nicht ohne Hintergrund!

To be honest: In Zeiten, in denen Gin in aller Munde ist, holt man keinen Barmannmehr mit Massenware hinter dem Tresen hervor. Warum also eine Marke vertreten, die vor Allem Gin im Angebot hat? Gekonnt gekontert erklärt uns Julian, dass es doch vor Allem spannend sei, eine Marke lebendig zu gestalten, die nicht nur qualitativ, sondern auch in ihren Werten eben mehr zu bieten habe, als den Hype zu füttern. Schließlich gebe es Rutte nicht umsonst schon mehr als 150 Jahre und die vielseitigen und vielschichtigen Einsatzmöglichkeiten von Gin beweisen jeden Tag zu Recht, warum er auch weiterhin in „in aller Munde“ sei. Die geschmackliche Bandbreite der Rutte Gins & Genevers begleitet Julian nämlich bereits eine ganze Weile. Bereits als Barchef im Paul & George konnte er vom überzeugungsgewaltigen Steffen Zimmermann in den Bann des komplexen, botanischen Geschmacksprofiles gezogen werden. Ganz vorne dabei: der Rutte Dry Gin, Celery Gin, gefolgt vom Sloe Gin und dem alten Herren Old Simon Genever.

Ein Drink, so edel wie souverän

Der Genever, der Vorgänger des Gins, ist sicherlich weit entfernt davon, sich der Popularität des jungen Bruders anzunähern. Nichtsdestoweniger sieht Julian viele Möglichkeiten, klassische Drinks wieder in ihrer ursprünglichen Rezeptur zu mixenund sie so in revidierter Form neu zu interpretieren. So schafft es zu Beispiel auchder Martinez Cocktail – der Urvater des Dry Martinis – in Julians Riege der Vorlieben: „Ein Kaiser unter den Drinks, der egal welche Kleider er trägt, immer das gleiche Gesicht behält.“ Sehr poetisch, finden wir. Und bekommen direkt Lustdarauf, am Drink zu nippen. Kein Problem, Julian kredenzt uns ein liquides Beispiel.

Glasinspirationen flink vom Teller gegriffen

Er greift zu:

  • Apricot Martinez by Rutte
  • 5cl Rutte Old Simon Genever
  • 2cl süßem Wermut
  • 0,5cl Apricot Brandy
  • 1 BL getrockneten Lavendelblüten

auf Eis gerührt, doppelt abgeseiht und in einer Cocktailschale mit einem zarten Lavendelzweig garniert.

Komplex und warm, weil nussig und beerig. Die beerigen Nuancen des Old Simons harmonieren perfekt mit dem süßen Wermuth, während sich die nussigen Aromen mit der Aprikose und den Bittermandelnoten auf ein Techtelmechtel einlassen. Apricot Brandy ersetzte Maraschino und Aprikose die Kirsche. Ein vortrefflicher Drink zum Dinner oder aber um ihn romantisch am Kamin zu genießen. Inspiration findet Julian oft im Foodpairing. So passiert auch in diesem Fall: Eine Maispoularde an einer Sauce aus Aprikose und Lavendel kam ihm im Dining Room, im Fraser Suites Hotel Hamburg nahe und – schwupps! – hatte der neue Bransambassador wieder eine Idee im Kopf. Wie gesagt: immer ein Glas in der Hand und ein Ass im Ärmel. Cheers to you, Julian! Und viel Erfolg auf der Reise durch die wunderbar- hochprozentige Welt der Rutte Gin und Genever!

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