Flo Geschka und die Theresa Bar in München

Flo Geschka – Glasklare Harmonien, mystische Bergwasser und From Balcony to Bar-Konzepte

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„Die entscheidenden Faktoren für einen guten Drink sind Zeit, Hingabe und Know-How. Ein Old Fashioned, den ich mal schnell mit Zuckersirup zusammenrühre, wird schleimig und nicht geil.“ – Flo Geschka liebt klassische Sipping-Drinks, aber er ist „zugegebenermaßen Fanta-abhängig.“ Flo arbeitet in der elegant-samtigen Theresa Bar und er hört gerne Old-School HipHop. Er mag schlichte Drei-Komponenten-Cocktails und ausbalancierte Gins, aber kreiert auch gerne fancy Sirups aus Ovomaltinekeksen und Aquavit. Widersprüchlich oder gar unauthentisch wirken diese verschiedenen, glasfüllenden Interessen und liquiden Ausrichtungen bei Flo jedoch in keinster Weise. Vielmehr vermag der sympathische Bartender stets die richtige Mischung zu finden, Gegensätzliches zu vereinen und diesen neukreierten Harmonien einen spannenden, aber immer unaufgeregt-lässigen Twist zu verleihen.

Flo Geschka und die Theresa BarSein gutes Gefühl für Balance und das passende, situationsbedingte Timing – bei Gästen genauso wie bei Drinks – ist vermutlich zum einen Flos Talent sowie Temperament zuzuschreiben, wobei nicht zuletzt Cocktailkreationen wie sein Herbs International  oder der Mystic Mountain mit WHOBERTUS Gin den wahrlich guten Geschmack des Barmannes unter Beweis stellen – doch auf diese liquiden Leckerbissen wird an späterer Stelle eingegangen. Auf der anderen Seite bot ihm auch seine bisherige Tresen-Laufbahn die Möglichkeit, recht unterschiedliche Erfahrungen zu sammeln, denn so wie er heute die Gegensätze aufs Harmonischste zu vereinen weiß, arbeitete er selbst schon in recht unterschiedlichen Locations mit den verschiedensten Konzepten.

Flo Geschka und die Theresa Bar in MünchenNachdem er seine Lehre zum IT Systemkaufmann abbrach, um seinen Nebenjob an der Bar zur Hauptsache zu machen – „Büroarbeit ist für mich wie, wenn man einen Vogel in einen Käfig sperrt.“ – verschlug es ihn erst einmal an recht bodenständige Bretter in seinem Heimatort Ottobrunn in der Vorstadt Münchens sowie an den Tresen einer Augustiner Wirtschaft in Haidhausen. Nach einigen Jahren, in denen er mehr zapfte und goss, als zu shaken und zu strainen, fing Flo 2007 an im frisch eröffneten Park Café nahe des Stachus zu arbeiten. „Wir waren im Park Café eine verrückte Truppe und ich habe dort viel gelernt. Vor allem schnell zu sein und mich selbst zu organisieren.“ Denn damals, vor etwa zehn Jahren, war in vielen Bars, wie auch im Park Café, noch die großglasige Zeit der so hochfrequentierten wie hochprozentigen Happy-Hour, in der vom Sex on the Beach über Touchdowns bis hin zu, eher schleimigen als geilen, Old Fashioned’s, eine saftige Mischung nach der nächsten in Sekundenschnelle über den Tresen geschubst werden musste. „Wir haben oft bis zu dreitausend Drinks in einer Schicht rausgehauen und vermutlich auch das ein oder andere Verbrechen an der Cocktailkunst verübt.“ 

Flo Geschka und die Theresa Bar in MünchenAuch wenn Flos daily, beziehungsweise nightly Business zu dieser Zeit oftmals eher schnell servierte, als hingebungsvoll offerierte Drinks waren, fing er an sich mit dem Thema Mixologie und Cocktail-Geschichte auseinanderzusetzen. Auch sein Wechsel vom dynamischen Park Café ins eher gemütliche Monaco Schwabing, eine Kneipe mit Kicker und Kurzen, ermöglichte Flo sich selbst und jegliche Ingredienzien in aller Ruhe am Brett ausprobieren zu können. „Die Szene hat sich innerhalb weniger Jahre enorm weiterentwickelt. Ich begann mit Spirituosen und Zutaten zu spielen und habe geschaut, was Kollegen so machen. Damals entstand auch der Münchner Barzirkel und brachte einiges ins Rollen.“ Durch sein Interesse an Aromen und Spirituosen verschlug es den gebürtigen Münchner schon bald in die Distillers Bar in Schwabing, welche nicht nur Bar, sondern auch Brennerei ist, und schließlich landete er nach einigen anderen, brettstarken Zwischenstops am Tresen des Hotel LUX.

Flo Geschka und die Theresa BarHier, im eleganten Ambiente der klassisch-lässigen Cocktailbar wurde Flo schon bald Restaurantleiter, wobei eine gewisse, samtig-güldene Ähnlichkeit zwischen dem LUX und seiner heutigen Wirkungs- und Mix-Städte, der Theresa Bar wohl gänzlich dem Zufall zuzuschreiben ist. Kein Zufall war jedoch sein geschmeidiger Brett-Wechsel von der Hotel- in die Theresa Bar im Jahr 2015, denn Flos ehemaliger LUX-Kollege Oliver von Carnap arbeitete damals in der neu eröffneten Bar in der Maxvorstadt als Barchef. „Ich rief Ollie an, sagte ich brauche einen Job und wenig später fing ich in der Theresa als Bartender an.“ Nachdem Ollie im Frühling 2016 die im 70s-Style eingerichtete Theresa Bar verließ, war es Flo, dem das Zepter, beziehungsweise der Barlöffel sowie die liquide Befehlsgewalt über den goldglänzenden Tresen übergeben wurde. „Als Ollie ging, wurde ich sofort Barchef, was mich sehr freute, mir aber auch Respekt einflößte. Ich trat da schließlich in ganz schön große Fußstapfen. Doch ich habe versucht, das, was Oliver aufgebaut hatte, weiter voranzubringen.“

Flo Geschka und die Theresa BarOliver von Carnap, welcher nicht zuletzt durch seinen Martini Timetable das Theresa-Menü eher hochkarätig und klassisch als verrückt und fancy angelegt hatte, lieferte Flo – schließlich ebenfalls ein Freund vom klassischen Glas-Spaß – die perfekte Vor- und Grundlage, um eigene Ideen umzusetzen ohne der bisherigen Theresa-Linie untreu zu werden und damit Stammgäste vor den Kopf, beziehungsweise weg vom Brett zu stoßen. „Es macht mir zwar Spaß kreativ arbeiten zu können, aber an erster Stelle steht immer der Gast und meine Bemühung ein guter Gastgeber zu sein. Es bringt nichts Gästen irgendwelche verrückten Kreationen aufzudrängen. Man sollte vielmehr herausfinden, was der Gast wirklich von einem erwartet.“ So ist es Flo vor allem wichtig, auf seine Gäste einzugehen und genauso aufmerksam wie unaufgeregt für die passende, liquide Untermalung ihres Besuchs zu sorgen – auch wenn es am Wochenende zumeist „richtig crowdy“ in der Theresa ist und das geschickte Tresen-Management eine, den Abend und die Drinks rettende Grundvoraussetzung darstellt. „Ich liebe es einfach Gastgeber zu sein und Menschen durch meine Arbeit eine schöne Zeit bereiten zu können. Glücklicherweise haben wir in der Theresa Bar zum größten Teil Gäste, denen es wichtig ist gut beraten zu werden und die schon von sich aus ein gutes Know-How mitbringen. Das macht es als Gastgeber und Bartender natürlich gleich doppelt so viel Spaß seine Gäste mit einer hochkarätigen Spirituosenauswahl zu überraschen oder durch neue Produkte alten Lieblingsdrinks einen neuen Twist verleihen zu können.“

Flo Geschka und die Theresa Bar in MünchenEin gutes Beispiel für einen „classy but sassy” Cocktail aus Flos findigem Kopf sowie seinen flinken Händen ist der Herbs International, ein Gimlet-Twist, der durch den bayrischen WHOBERTUS Gin sowie einen selbst gemachten spicy Sirup eine heimatverbundene Note erhält, ohne dabei seinen weltläufigen Shortdrink-Charme einzubüßen. „WHOBERTUS Gin eignet sich für diese Gimlet-Variante aufgrund seiner Ausgewogenheit und der leichten Zitrusnote besonders gut. Das ist einfach ein ehrlicher, gut gemachter Gin – nicht overdosed, sodass einen die Aromen nicht erschlagen, sondern perfekt ausbalanciert. Er ist nicht zu zitrus-, aber auch nicht zu wacholderlastig, was ihn zu einer guten Basis für Cocktails, aber auch einen Gin Tonic macht. Zudem mag ich, dass WHOBERTUS Gin aus einer kleinen Brennerei im bayerischen Berchtesgadener Land kommt.“

Flo Geschka und die Theresa Bar in MünchenEs verwundert nicht, dass Flo – selbst Meister der perfekten Mischung – an dem ausgewogenen Wacholderdestillat Gefallen findet und auch Flos Heimatverbundenheit macht den WHOBERTUS Gin zu einem schmackhaften, sympathischen Partner im Rührglas und Shaker. So wird der mit handverlesenen Zutaten und frischem Gebirgsquellwasser verfeinerte Gin nicht nur in der unberührten Natur inmitten des Nationalparks Berchtesgadener Land destilliert, sondern der erst Anfang 2016 kreierte Wacholderschnaps führt auch eine jahrhundertealte Tradition fort, beziehungsweise haucht derselben neues Leben und wahrlich einen neuen Geist ein. Die Heimat des WHOBERTUS Gin ist nämlich eine auf auf 1200 Metern Höhe gelegene Brennhütte, welche das älteste Brennrecht Bayerns aus dem Jahre 1692 inne hat.

Flo Geschka und die Theresa Bar in MünchenHier wird der mit einem Dutzend Botanicals aromatisierte Tropfen nach alter Tradition in einer handgeschmiedeten Brennblase über Holzfeuer destilliert und auf diese Weise zur aromatischen Vollendung gebracht. Diese hochprozentige Vergangenheit und seine bayrische Heimat verbinden sich im WHOBERTUS Gin mit frischen Aromen und einer zeitlosen Qualität zu einem Destillat, welches sich für das pure Vergnügen genauso gut eignet wie für zeitgeistige Cocktailkreation. So wird der bayrische Gin bei Flos Herbs International, einem sommerlichen Sipping-Drink, durch einen Sirup aus selbst gezogenen Koriandersamen von Flos Balkon sowie Rotem Pfeffer und Zitrusabrieb ergänzt – Ingredienzien, welche die feinen Kräuteraromen des Gins angenehm unterstreichen. Für eine blumige Frische gibt der kreative Barmann zudem noch Bergamottensaft in den Shaker, welcher in Kombination mit der Würze des Destillates und der feinen Süße des Sirups eine – wer würde es bei Flo bezweifeln – angenehm ausbalancierte Mischung im Glase sowie auf der Zunge ergibt.

Flo Geschka und die Theresa BarWeniger zum eleganten Nippen, sondern eher um sich mit ein wenig „Bumms“ zu erfrischen, eignet sich der sommerliche Mystic Mountain, welchen Flo gemeinsam mit seinem Kollegen Alessandro nach einer samstäglichen Schicht zu Papier, beziehungsweise ins Glas brachte. „Das war so ein One-Taker! Wir haben überlegt, was gut zum WHOBERTUS passen würde, es zusammengemixt und es hat geschmeckt. Der Mystic Mountain ist zwar fruchtig und frisch, aber du musst schon aufpassen wie schnell du ihn trinkst.“ Wahre Worte, denn bei diesem durchaus umdrehungsstarken, mystischen Bergwasser könnte man Flos gutes Gefühl für Harmonien beinahe verteufeln – allzu erfrischend blubbert der eiswürfelige Drink einem die durstige Kehle hinunter und allzu gut mundet der ebenfalls in den Bergen und mit Quellwasser destillierte Gin als Zutat für diesen sommerlichen Cocktail.

Flo Geschka und die Theresa Bar in MünchenDoch Obacht, denn außer zur WHOBERTUS-Flasche greift Flo für diesen eiskalten Glas-Gauner auch noch zu der so berühmten wie berüchtigten, gelben Chartreuse-Bouteille, welche die Kräuteraromen sowie den Alkoholgehalt im Glase auf ein wahrlich höheres Level bringt und das hochprozentige Gipfelstürmen garantiert. Wer den französischen Kräuterschnaps pur kennt, könnte durchaus erstaunt einen zweiten Schluck des Drinks nehmen wollen, denn der ausbalancierte, frische Gin harmoniert perfekt mit dem eher krass-kräuterigen Chartreuse und ergibt, abgerundet von frischer Limette und einem Zisch Mango-Limonade, einen ordentlich beschwingten Sommerdrink für lange Nächte und späte Morgende.

Flo Geschka und die Theresa BarNeben seines Faibles für klassische Drinks und glasstarke Harmonien hat Flo auch noch eine andere Liebe – und zwar nicht nur für, sondern auch wegen seiner Herzensdame. Nachdem Flos Freundin nämlich vor fünf Jahren ihre Sommelier-Ausbildung machte, begann auch er – als unterstützender Freund und Lebenspartner – des öfteren zur Weinflasche zu greifen, wobei er sich schon bald in deutschen Riesling verguckte und vertrank. Es verwundert auch bei diesem hochprozentigen Thema nicht, dass Flo, als Freund gut ausbalancierter Aromen sowie ausgereifter Geschmäcker, insbesondere bei gelagerten Weinen vorfreudig zum Korkenzieher greift.

Flo Geschka und die Theresa Bar„Riesling rules! Ich liebe gereifte Rieslinge von der Mosel oder aus dem Rheingau und ordentlich schmelzigen Chardonnay aus dem Burgund. Unser Weinkeller in der Theresa Bar wächst ständig und auch als Cocktailzutat finde ich Wein eine interessante Sache!“ So finden bei Weinliebhaber Flo gute Tropfen und Flaschen nicht nur ihren Weg in die Gläser seiner Gäste sowie den begehbaren Theresa-Chambrair, sondern der kreative Bartender verwendet Wein und Champagner auch gerne als Cocktailzutat. „Verjus ist ein toller Säureersatz, aber auch Champagner, welcher etwas zu lang offen war, eignet sich perfekt zum Einkochen von Sirups.“ 

Flo Geschka und die Theresa BarEgal, ob prickelndes Schäumchen, süffiger Gin-Drink oder klassischer Sippin’ Cocktail – bei Flo in der Theresa Bar ist vor allem eines spür- und schmeckbar: seine gleichzeitig kreative, aber dennoch planvolle Herangehensweise an Drinks und sein Talent für das harmonisch-glasfüllende Vereinen von Kontrasten. Und so lohnt es sich definitiv des öfteren hereinzuschauen, sich am goldglänzenden Theresa-Tresen niederzulassen und sich von einer neuen Kreationen des sympathischen Bartenders überraschen zu lassen. Vielleicht läuft dann im Hintergrund HipHop und vielleicht bekommt man einen sommerlichen WHOBERTUS-Drink wie den Mystic Mountain zum Schlürfen oder den eleganten Herbs International zum Nippen von Flo vor die gespannt gekräuselte Nase gesetzt. Und wer sich dann noch für das ein oder andere weinsinnige Tröpfchen in Flos heimliche Schatzkammer, den begehbaren Chambrair, entführen lässt, der hat an diesem Abend alles richtig gemacht und wird mit großer Wahrscheinlichkeit völlig ausbalanciert und glücklich die Theresa Bar verlassen, um alsbald wieder zu kommen.

Flo Geschka und die Theresa BarDer Herbs International von Flo

5,5 cl WHOBERTUS Gin

1 Barlöffel Bergamottensaft

1 cl Spicy Sirup

Alle Zutaten auf Eis verrühren. In eine gekühlte Coupette abseihen. Mit einer Zitronenzeste garnieren.

Spicy Sirup

500 g Zucker in 500 ml Wasser lösen. Abrieb einer halben Zitrone sowie einer halben Orange, 1,5 TL gestoßene, getrocknete Koriandersamen, 10 Blätter frischen Koriander und 1 TL gestoßenen, roten Pfeffer in die Wasser-Zuckerlösung geben. Alles aufkochen lassen, 2 Stunden ziehen lassen und danach gefiltert in Flaschen füllen.

 

Flo Geschka und die Theresa BarDer Mystic Mountain von Flo

5 cl WHOBERTUS Gin

3 cl Limettensaft

1,5 cl Zuckersirup

2,5 cl Chartreuse Jaune

1 Handvoll Zitronenmelisse

Mango-Limonade als Filler

Alle Zutaten auf Eis shaken und in ein Highball-Glas auf Eiswürfel abseihen. Mit getrockneter Orangenscheibe und Zitronenmelisse garnieren.

 

No click. No cheers.: theresa-restaurant.com

Flo Geschka und die Theresa Bar

 

*No money. No cheers.: Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit WHOBERTUS Gin. WHOBERTUS wird explizit im Artikel erwähnt und verlinkt. Auf den Inhalt des Artikels wurde keinerlei Einfluss genommen.

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