Ferenc Haraszti, Nikka Perfect Serve German & Austrian Final, The Grid Bar

Ferenc Haraszti – Aromagische Momente beim Nikka Perfect Serve German & Austrian Final

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„Bartenden ist der beste Job der Welt! Denn was gibt es Schöneres, als anderen Menschen eine gute Zeit zu bereiten?“ – Dass Ferenc Haraszti auch eigenwillige Charaktere glasfüllend unterhalten und ungewöhnliche Wünsche geschmackvoll erfüllen kann, bewies der Wiener Bartender zuletzt durch seinen Sieg beim German & Austrian Final der Nikka Perfect Serve Competition am 5. November in Köln. Denn hier musste Ferenc keine ernstblickenden Juroren beeindrucken, sondern wurde von zwei angetrunkenen Rockern sowie einem zugeknöpften Zigarren-Connaisseur vor nervenaufreibende Herausforderungen gestellt.

Ferenc Haraszti, Nikka Perfect Serve German & Austrian Final, The Grid Bar„Die größte Challenge waren für mich die komplett unterschiedlichen Bedürfnisse der drei Gäste. Ich versuchte jedem Einzelnen das Gefühl zu vermitteln für ihn da zu sein – selbst, wenn ich mich gerade um den Drink eines anderen kümmerte.“ Dieser Ba(r)lance-Akt beim Perfect Serve war tatsächlich keine einfache Aufgabe – weder für Ferenc, noch für die anderen neun Bartender/innen, welche in Marian Krause’s The Grid Bar das Deutsch-österreichische Finale der internationalen Competition bestritten und be-shakten. So zielte der Wettbewerb des japanischen Whisky-Hauses keinesfalls nur auf die gustatorischen und mixologischen Talente der Teilnehmer ab. Vielmehr stand – wie auch schon beim britischen Finale, über das No cheers. No story. berichtete –, insbesondere die Fähigkeit ein emphatischer, umsichtiger Gastgeber zu sein, im Fokus der Competition. Um diese „Soft-Skills“ zu testen sowie zu bewerten, schlüpften die drei Juroren Nils Wrage, Chefredakteur des Mixology Magazins, „Hausherr“ und Bar Consultant Marian Krause sowie der feingeistige Barmann und Nikka Brand Ambassador Mario Kappes bei jedem der zehn Kontrahenten in unterschiedliche, höchst ungewöhnliche Rollen. Dank der beeindruckenden Leistungen aller (!) Beteiligten wurde das Finale zu einem facettenreichen Twist aus internationalen Ansprüchen, spontanen Tresen-Improvisationen und brettharten Alltagssituationen, bei welchem liquides Whiskywissen, genauso gefordert wurde, wie Drink-Virtuosität und Jigger-subtiles Einfühlungsvermögen. 

Persönliche Tresen-Dramaturgien & therapeutisches Trinken

Ferenc Haraszti, Nikka Perfect Serve German & Austrian Final, The Grid BarDie Aufgabe, jedem Gast a.k.a. Juror seinen individuellen Perfect Serve zu kredenzen, meisterte Ferenc insbesondere durch seine emphatische Art und seine sensorische Sensibilität. „Ein guter Gastgeber muss gleichzeitig im Hintergrund bleiben und präsent auf dem Podium sein. Je nach Situation und Gast, muss man die eigene Rolle flexibel anpassen und stets verändern können.“ Und so verwandelte sich Ferenc angesichts seiner durchaus anspruchsvollen Tresen-Besucher in einen geradezu Chamäleon-artigen Cocktail-Kreateur: „Einer der zwei „Rocker“ behauptete müde zu sein. Um ihn nicht durch lautes Shaken zu stören, rührte ich ihm einen Gimlet, dem ich außerdem durch drei Dashes Salzlösung die Bitterkeit nahm.“ Auch die Wahl der Spirituose erfolgte zielgenau und drinksubtil: „Nikka Coffey Gin hat Aromen von Ingwer, der als natürliches Aphrodisiakum über eine anregende Wirkung verfügt.“ Weniger aufmunternd, sondern feintönig harmonisierend ging Ferenc beim zweiten, noch feierwütigen Rocker-Gast vor: „Ich servierte ihm einen harmonischen Whisky Sour mit Grapefruit Saft, Angostura und Schokoladenbitter. Da der Gast nach einem Bourbon gefragt hatte, wählte ich den Nikka Coffey Grain. Dieser wird hauptsächlich aus Mais hergestellt und eignet sich aufgrund seiner Vollmundigkeit perfekt für Bourbon-Liebhaber.“ Außer in das Spirituosenregal, griff Ferenc auch in die musikalische Trickkiste und fügte seinem Whisky-fabulösen Mix noch einige Dashes Rock’n Roll hinzu. „Ich legte das Smartphone des Gastes in einen sauberen Shaker, sodass er seine eigene, kleine Musikanlage für seine persönlichen Lieblingssongs hatte.“

Ferenc Haraszti, Nikka Perfect Serve German & Austrian Final, The Grid BarMit ganz anderen Tönen und Tropfen musste der Gewinner des German & Austrian Final jedoch bei seinem dritten Gast a.k.a. Marian Krause spielen. Dieser fand sich alleine am Tresen ein und verlangte sogleich nach einer guten Zigarre. Um das rauchige Vergnügen geschmackvoll zu komplettieren,  servierte der umsichtige Barmann seinem Gast einen puren Schluck Nikka From the Barrel – einer komplexen, gaumenschmeichelnden Blend aus den Single Malt Whiskys der Nikka Destillerien Miyagikyo und Yoichi sowie einem Grain Whisky. Obgleich diese Qualität von Nikka Whisky, der in Deutschland vom traditionsreichen Hamburger Unternehmen Borco-Marken-Import vertrieben wird, schon alleine genossen ein so kontemplatives wie komplexes Glasvergnügen darstellt, setzte Ferenc noch brettstark „einen oben drauf“ – oder, genauer gesagt, drei Flaschen neben dran: „Ich servierte den Whisky mit drei augenscheinlich leeren Flaschen, welche jedoch unterschiedliche, die Spirituose ergänzende Aromen enthielten. Eine der Flaschen füllte ich vor den Augen des Gastes mit dem Rauch seiner Zigarre, um das Pairing perfekt zu machen!“ 

Aromagische Reisen & sinnesfreudige Pfade 

Ferenc Haraszti, Nikka Perfect Serve German & Austrian Final, The Grid BarEin derartiges Spiel mit Geruch, Geschmack und Gefühl beherrschte Ferenc jedoch nicht nur aufgrund seiner eigenen Erfahrung und Vorbereitung, sondern die Finalisten kamen in den sinneserweiternden Genuss einer Master Class, welche kein Geringerer als der Nikka Whisky Hospitality Advocate Stanislav Vadrna am Vormittag des Competition Days hielt. Der erfahrene Mixologe, emphatische Gastgeber und charismatische Aromen-Experte ermöglichte den Finalisten während eines geradezu „aromagischen“ Workshops mit Geist, Nase und Zunge in die Welt des Kodo einzutauschen – einer hochkomplexen, japanischen Aromenzeremonie und -therapie, bei welcher ätherischen Ölen und Düften bestimmte, die Stimmung beeinflussende Eigenschaften zugeschrieben werden. Gezielt eingesetzt, können auf diese „Nasen-Weise“ emotionale Bilder und Erinnerungen wachgerufen sowie Gefühle erzeugt werden. Überträgt man dieses Wissen nun auf Whisky und die Kreation von Drinks, kann man – wie Ferenc es bei seinen drei Gästen bewies – so wohlschmeckende wie Tresen-therapeutische Ergebnisse erzielen, welche den Durstigen emotional abholen und ihn auf eine sinnesfreudige Reise entführen.

Ferenc Haraszti, Nikka Perfect Serve German & Austrian Final, The Grid BarGeschmackvolle Reisen trat Ferenc jedoch nicht nur beim Nikka Perfect Serve an, sondern er beschritt und bestritt auch persönlich in den letzten Jahren so manch verschlungenen Pfad, bis ihn sein Weg in die Kölner The Grid Bar führte. Aufgewachsen an der kroatisch-ungarischen Grenze, machte Ferenc zunächst eine Ausbildung in Gastronomie und Handel, bis den damals 21-Jährigen die hochprozentige Tresen-Welt lockte – zunächst jedoch aus recht bodenständigen, banalen Gründen. „Ich dachte, Bartenden sei ein einfacher Weg, Geld zu verdienen. Doch mein damaliger Chef und langjähriger Mentor Zoltan bewies mir in der Boutiqbar in Budapest sehr schnell das Gegenteil. Glücklicherweise! Wäre es einfach gewesen, hätte ich bestimmt schnell nach einer neuen Herausforderung gesucht.“ Nachdem Ferenc in der Boutiqbar das Barhandwerk von der Pike sowie vom Brett aus erlernt hatte, reizten den jungen Barmann nach etwa sieben lehrreichen Jahren neue Destinationen und ungekannte Aufgaben. „Gemeinsam mit meinen ehemaligen Arbeitgebern eröffnete ich eine Bar in Wien! Dies gab mir die Möglichkeit meinen Beruf noch einmal ganz neu, nämlich auf Deutsch zu lernen.“ Und auch heute trifft man den ehrgeizigen und aufgeschlossenen Barmann in der Cocktail-durstigen Donaustadt. „Derzeit arbeite ich selbstständig als freier Bartender. Ich unterstütze ein High Volume-Restaurant & Bar-Konzept als Consultant und arbeite an der Cocktailkarte sowie dem Trainingsprogramm einer Bar, die 2019 eröffnen wird.“

Tresen-harte Trainings & lebensfrohe Leidenschaften 

Ferenc Haraszti, Nikka Perfect Serve German & Austrian Final, The Grid BarTrotz seiner vielfältigen Tresen-Beschäftigungen, hieß es für Ferenc seit dem German & Austrian Final jedoch erst einmal schnuppern, schmecken und shaken, denn schließlich geht es für den Barmann aus Wien bereits am 26. November zum internationalen Finale des Nikka Perfect Serve nach Athen. „An japanischem Whisky und speziell an Nikka fasziniert mich vor allem das Handwerk und der unermüdliche Kampf um Perfektion. Nikka-Gründer Masataka Taketsuru arbeitete mehr als zwanzig Jahre darauf hin, sein Ziel, die Produktion eines eigenen Whiskys, zu erreichen.“ Nicht zuletzt diese Passion und Persistenz nimmt sich Ferenc auch bei der Vorbereitung auf das internationale Finale zum Vorbild – auch, wenn ihm natürlich keine zwanzig Jahre bleiben, um seine gustatorischen und gastgeberischen Fähigkeiten zu verfeinern. „Ich habe versucht in möglichst unterschiedlichen Bars zu arbeiten, um vielfältige Klientele und verschiedene Tresen-Situation mit zu erleben. Schließlich erwarten mich in Athen ja auch wieder „Gäste“ als Judges.“ Neben dieses brettharten Trainings präpariert sich Ferenc jedoch auch noch auf eine weitere, etwas ungewöhnliche Weise auf’s große Finale: „Um mich locker zu machen und in positiver Stimmung zu sein, lese ich am liebsten ein One Line-Witze. Das klappt einfach immer!“ Nicht zuletzt diese Trainingsmethode sollte Ferenc bestens auf das internationale Finale und jeglichen aufrührerischen Gäste vorbereiten, denn schließlich punktet man beim Perfect Serve, genauso wie auch im (Bar-)Leben nicht nur mit herausragenden Kenntnissen, dem richtigen Riecher und fingerspitzigem Feingefühl, sondern auch mit einigen Dashes Humor, Ironie und Lebensfreude.

 

*No money. No cheers.: Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit Nikka Whisky und der Nikka Perfect Serve Competition. Produkte von Nikka Whisky werden explizit im Artikel erwähnt und verlinkt. Auf den Inhalt des Artikels wurde keinerlei Einfluss genommen.

 

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