Die Trisoux Bar spricht auch italienisch

Abenteuer durch die Geschichte der Aromen

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Die Bar Trisoux in der Müllerstraße hat gute Chancen eine unter den festen Größen der Münchner Barkultur zu werden, wenn sie es nicht bereits ist. Mit ihren zarten zwei Jahren Szene-Existenz stellt sich da schon einmal die Frage, warum das eigentlich so ist. Ganz abseits der eigenen Bar-Identität haben wir uns auch dem Luxus widmen dürfen, die so wichtige persönliche Tender-Handschrift zu erforschen. Zu diesem Zwecke kreierte Barchef Philipp Fröhlich exklusiv für NCNS zwei Signatures von historischem Schwergewicht. Die Interpretationsgrundlage dafür liefern Piemont-typische Aromakönige: der Sibona Amaro und der Sibona Grappa Botti da Rum. Zwei medaillenschwere Traditionsgrößen, mit denen sich Cocktailrezepturen von herber Süße und reicher Würze kreieren lassen, die wahre Überraschungen auf Zungen zaubern.

No Cheers, no Story – Trisoux
No Cheers, no Story – Trisoux

Ab auf die Bucketlist


Wer die Trisoux bisher aus unerfindlichen Gründen nicht auf seiner persönlichen Bucketlist hatte, den erwarten bereits beim ersten Betreten optische Sinnesreize, die ihresgleichen suchen. Ein wunderbarer Ort, um über Gaumenfreuden, Aromakunststücke und die Kraft von Geschichte(n) zu sinnieren. Genau in Letzterem liegt wohl schon ein wesentlicher Bestandteil von Philipps Glas-Signatur. Der ursprüngliche Geschichts-und Indologie Student hat bereits in seinen Campus-Jahren nicht nur sein Geld hinter diversen Tresen verdient, sondern auch die Barkultur als sein persönliches Studienfach auserkoren. Diese wohl ‚Fröhlich‘sche Herangehensweise beschert dem Connaisseur de Monaco di Bavaria zwei Signature-Cocktails von geschmacklicher Tiefe und einem Storytelling par excellence.

Der Il Padrino

Der Sibona Amaro, von Philipp in die Hauptrolle gecastet, entwickelt seinen Geschmack im Mund geduldig weiter an den trockenen Noten des Rye Whiskey. Im Abgang baut sich das Bukett des Ruby Port mit seinen Trockenobstnoten schokoladig, vollmundig aus. Begleitet wird das Ganze sehr diskret durch ein Orangen Parfum.

Der Pate des Amaro

Der Pate de Sibona Amaro ist gestaltet als ein Twist auf einen klassischen Negroni. Doch was benötigt eine Hommage auf den berühmten Conte von Welt über eine geschmacklich Anlehnung an seinen Lieblingsdrink hinaus? Genau: eine ebenso spannende Geschichte. Erneut dürfen wir uns also glücklich schätzen, dass Philipp sein Magister in Geschichte als die perfekte Ergänzung auf die technischen Basisfertigkeiten des Keepers von Format versteht. Il Padrino bewegt sich also im gleichen Umfeld wie Al Capone oder besser noch Lucky Luciano, denn auch unser geliebter Conte ließ sich für seinen Drink in New York inspirieren. Die italienische Heimatliebe ist dabei ein nie zu vernachlässigender Bestandteil, der natürlich die eigenen Sinne auch immer in geschmacklicher Form reizen sollte. Insofern bietet der Sibona Amaro mit seinen milden Bitternoten wohl die perfekte Grundlage für mediterrane Sehnsuchtsliebe. So erklärt sich auch Philipps Freude an der Italienischen Halbbitter Kategorie: „Der Amaro an sich ist ein immer beliebterer Darsteller im Münchner Barleben. Seine Bittersüße von geschmacklicher Tiefe ersetzt sowohl den zusätzlichen Zucker, als auch jeden Bitter und bietet dadurch völlig neue Möglichkeiten für Rezepturen.“

No Cheers, no Story – Trisoux

Bar-Holismus für Feingeister

Sich mit dieser detailverliebten Tiefe dem Barthema zu widmen und nicht nur ein geschmackliches Konzept zu entwickeln, sondern auch eine Geschichte rund um die Inhaltgeber zu entwickeln, ist für Philipp eine weitere Definition seiner Arbeit. Zu einem guten Drink und Produktverständnis gehört eben auch eine gewisse Liebe zur Recherche und Primärquellensuche. Das verleiht dem Horizont des Barkeepers nicht nur ein holistisches Genussverständis, sondern ziert seine Werke auch mit der gewissen Tresenmytologie, die sich als sinneserweiternder Katalysator auf der Zunge des Gastes niederlässt. Eine Anekdote aus dem Hause Sibona beispielsweise ist, wie der erste Brandkessel des Hauses aus einer ausrangierten Dampflokomotive gefertigt wurde und so die Manufaktur mit einer schönen Historie ziert. Das sind die Geschichtslieferanten, die das Herz des Bar-Chefs tanzen lassen. Wenn dann eine Kategorie wie der Amaro von Haus aus auch noch geschmackliche Tiefen und überraschend milde Nuancen liefern kann, ergibt sich die perfekte Symbiose.

Vigneto d’Oro | Der Goldene Weinberg

Wein ist Gold

Bisher als Basisdrink eher selten im Tender-Talk gehört, kann ein wohl balancierter Reserva Grappa völlig neue cocktailglasige Formen annehmen. Es gilt die direkte Grappa Note des fassgereiften Gentleman in ein Cocktailgewand umzuinterpretieren. Trotz seines reichen, würzigen Buketts, erinnert der Vigneto D’oro an einen klassischen Sour. Seine klare Textur in goldiger Farbe bewegt sich geschmacklich in Richtung Starkwein. Auch wenn der Sibona Grappa Botti da Rum prominent im Vordergrund steht, bringt die fruchtig-sanfte Säure des Verjus eine Weinbergfrische ins Thema, die durch die sehr dezente Süße des Likörs abgerundet wird. Mit genügend Geduld schmeckt man die vollmundige Kaffee-Vanillenote des Hauptdarstellers angenehm nach.

No Cheers, no Story – Trisoux

Amore Amore

Wie sehr die wahre Gabe einer Bar und ihrer Persönlichkeiten beeinflussend für den eigenen Geschmack und die Suche nach Sinnesreizen sein können, wird einem immer dann bewusst, wenn man auf Orte trifft, die dies zu 100 Prozent verstehen. Dabei mag für manche die Lösung auch in alchemistischer Manier liegen, einen Drink als Werk seiner Ingredienzien zu begreifen. Aber wo bleibt da die italienische Zutat „Amore“? Insofern, cappello fuori Trisoux!

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Besuche Philipp in der Trisoux Bar und probiert den Vigneto d’Oro oder Der Il Padrino. Möchtet ihr mehr über Sibona erfahren, dann seid ihr hier richtig.

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